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Fatih Camii Aalen


IGMG - Baden Württemberg - Muslimische Gemeinde Aalen e.V.

Islam


Über uns


Fatih Camii Aalen

Muslimische Gemeinde Aalen e.V. wurde im Jahr 1989 gegründet. Wir wollen den hier ansässigen Muslimen bei der Ausübung ihrer Religion behilflich sein, ihr Glaubensbewusstsein und ihre Bereitschaft zum Dienst am Mitmenschen vertiefen, aber auch zum besseren Verständnis des Islam und der Muslime beitragen.

Die Arbeit der Muslimischen Gemeinde Aalen e.V. beruht auf dem islamischen Glaubenszeugnis:„Kein Gott außer Allah (d.h. der alleinige Schöpfer), und Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) ist Allahs Gesandter.“ Grundlage der Arbeit ist daher Allahs Wort (der Koran) und das Beispiel (die Sunna) des Gesandten. Herkunft, Menschen, Hautfarbe, Nationalität, sozialer Status usw. sind hierbei bedeutungslos. Die Aufgabe ist insbesondere die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung, der in Aalen lebenden Muslime die kulturelle und religiöse Verständigung zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu fördern, zur Integration der Muslime in der Gesellschaft beizutragen und somit ein friedliches Zusammenleben zu erreichen, für die integrationswilligen ausländischen Muslime eine zukunftsorientierte Infrastruktur zu schaffen.

Der Verein bietet den Aalenern/-innen die Möglichkeit, sich umfassend über die Religion Islam zu informieren, zur Erläuterung und zur Beantwortung von Fragen zu diesem Thema stehen Ihnen kompetente Personen zur Verfügung.

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Gottesbegriff im Islam


Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Es ist eine bekannte Tatsache, daß jede Sprache einen oder mehrere Ausdrücke hat, die sich auf Gott und manchmal auch auf niedrigere Gottheiten beziehen. Dies ist nicht der Fall mit Allah. Allah ist der persönliche Name des Einen wahren Gottes. Nichts außer ihm kann Allah genannt werden. Das Wort hat grammatikalisch gesehen - weder Plural noch Geschlecht. Dies zeigt die Einzigartigkeit im Vergleich mit dem Wort Gott, aus dem man grammatikalisch die Mehrzahl Götter oder weibliche Form, Göttin machen kann. Es ist interessant festzustellen, daß Allah der persönliche Name Gottes in Aramäisch, der Sprache von Jesus und eine Schwester-Sprache von Arabischen ist. Der Islam meint mit dem Begriff Gott den Einen einzigen und wahrhaftigen Gott. Der Koran legt dar, dass alle Gesandten und Propheten ein und denselben Gott verkünden. Allah ist identisch mit dem Gott der Thora und des Evangeliums:
"Und sagt:«Wir glauben an das, was (als Offenbarung) zu uns, und was zu euch herabgesandt worden ist. Unser und euer Gott (ilah) ist einer. Ihm sind wir ergeben (muslimun)»". (Koran: 29/46)
Für Muslime ist Allah der Allmächtige, Schöpfer und Erhalter des Universums, dem nichts gleich ist, dem nichts vor Ihm Vergleichbar ist. Der Prophet Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) wurde von Zeitgenossen über Allah befragt; die Antwort kam direkt von Gott selbst in der Form einer kurzen Sura des Koran, die als der Grundzug der Einheit oder als Grundsatz des Monotheismus angesehen wird. Die Sura 112:
1. Sprich: "Er ist Allah, der Einzige; 2. Allah, der Unabhängige und von allen Angeflehte. 3. Er zeugt nicht und wurde nicht gezeugt; 4. Und keiner ist Ihm gleich." (Koran: 112/1-4)
Einige Nichtmuslime behaupten, daß Gott im Islam ein harter und grausamer Gott sei, der vollen Gehorsam verlangt. Er sei nicht liebevoll und nicht freundlich. Nichts kann weiter von der Wahrheit sein als diese Behauptung. Es genügt zu wissen, daß, bis auf eine Ausnahme, jede der 114 Suren des Koran folgendermaßen beginnt:
Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen!
Der Prophet Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) sagte: "Allah ist liebevoller und freundlicher als eine Mutter zu ihrem lieben Kind." Aber Allah ist auch gerecht. Daher müssen Übeltäter und Sünder ihren Anteil an der Strafe haben und die Tugendhaften, in den Genuß der Freigebigkeit Gottes kommen. Tatsächlich kommt Gottes Eigenschaft der Barmherzigkeit voll zum Ausdruck in Seiner Gerechtigkeit. Menschen, die seinetwegen ihr ganzes Leben leiden und Menschen, die ihr ganzes Leben andere unterdrücken und ausbeuten, sollten nicht die gleiche Behandlung Gottes erfahren. Das Erwarten einer gleichen Behandlung für beide Gruppen wird auf das Leugnen des wahren Glaubens an die Verantwortlichkeit des Menschen im nächsten leben hinauslaufen und damit auf das Leugnen aller Anreize für ein moralisches und tugendhaftes Leben in dieser Welt. Die folgenden koranischen Verse sind in dieser Hinsicht sehr deutlich und offen. (Koran: 68/34-36)
34. Für die Gottesfürchtigen sind bei ihrem Herrn Gärten der Wonne bestimmt. 35. Sollen Wir etwa die Gottergebenen den Übeltätern gleichsetzen? 36. Was ist mit euch? Wie urteilt ihr!
Der Islam lehnt es ab, Gott in irgendeiner menschlichen Gestalt zu charakterisieren oder ihn bildlich darzustellen, bestimmte Individuen oder Völker bevorzugend, auf Grund von Reichtum, Macht oder Rasse. Er schuf die Menschen als gleichwertige Geschöpfe. Sie konnten sich auszeichnen und Seine Gunst nur durch Tugend und Frömmigkeit erwerben. Die Behauptungen, daß Gott sich im siebten Tag ausgeruht hat, daß Gott ein neidischer Verschwörer gegen die Menschheit sei, oder das Gott in irgendeinem Menschen felischgeworden sei, all dies wird vom islamischen Standpunkt als Blasphemie betrachtet. Die einzigartige Benutzung des Wortes Allah als der persönliche Name Gottes reflektiert die islamische Betonung der Reinheit des Glaubens an Gott. Jenes Glaubens, der der innerste Kern der Botschaft ist, die alle Gesandten Gottes vermitteln. Aus diesem Grund betrachtet der Islam das verbinden irgendeiner Gottheit oder einem persönlichen Wesen mit Gott als Todsünde, die Gott nie vergibt. Der Schöpfer muß eine andere Natur haben als die Dinge die er erschuf, weil wenn er dieselbe Natur hätte wie sie, dann müßte er zeitlich sein und einen Schöpfer brauchen.
"Nichts ist Ihm gleich (Koran: 42/11)"
Er ist also weder Körper, noch Geist, weder räumlich noch zeitlich, weder sichtbar noch in Abbildungen erfassbar (transzendent). Vom Propheten wird überliefert: "Gott sprach: Weder Himmel noch Erde umschließen Mich, aber das Herz Meines gläubigen Dieners umschließt mich." Wenn der Schöpfer nicht zeitlich ist, dann muß Er immerwährend sein. Und wenn Er immerwährend ist, dann kann Er nicht hervorgerufen worden sein, und wenn nichts Ihn hervorbrachte, dann kann nichts außer ihm veranlassen, weiter zu existieren. Dies bedeutet, daß Er sich-selbst-genügend ist. Und wenn Er in Seiner Existenz auf niemanden angewiesen ist, dann kann Seine Existenz kein Ende haben. Der Schöpfer ist demnach immerwährend und ewigbleibend.
"Er ist der Erste und der Letzte, der Sichtbare und der Verborgene, und Er ist der Wisser aller Dinge. (Koran: 57/3)"
Er ist der Sich-Selbst-Genügende und Sich-Selbst-Erhaltende, oder mit dem koranischen Ausdruck: al-Qayyum. Der Schöpfer erschafft nicht nur im Sinne, daß Er Dinge aus nichts hervorbringt, sondern Er bewahrt die erschaffenen Dinge, nimmt sie aus der existenz weg und er ist die Grundursache für alles was ihnen passiert.
"62. Allah ist der Schöpfer aller Dinge, und Er ist Wächter über alle Dinge. 63. Sein sind die Schlüssel der Himmel und der Erde; und jene, die nicht an die Zeichen Allahs glauben, sie sind die Verlierenden. (Koran: 39/62-63)""Und es gibt kein Geschöpf, das auf der Erde kriecht, dessen Versorgung nicht Allah obläge. Und Er kennt seinen Aufenthaltsort und seine Heimstatt. All das ist in einem deutlichen Buch. (Koran: 11/6)"
Wenn der Schöpfer immerwährend und ewigbleibend ist, dann müssen Seine Eigenschaften auch immerwährend und ewigbleibend sein. Er soll weder irgendeine Seiner Eigenschaften verlieren, noch welche erwerben. Wenn dies so ist, dann sind Seine Eigenschaften vollkommen. Kann es mehr als einen Schöpfer mit solchen vollkommenen Eigenschaften geben? Kann es zum Beispiel, zwei absolut mächtige Schöpfer geben? Das Nachdenken darüber zeigt, daß dies unmöglich ist. Der Koran faßt dieses Argument in den folgenden Vers zusammen:
"Allah hat Sich keinen Sohn zugesellt, noch ist irgendein Gott neben Ihm: sonst würde jeder "Gott" mit sich fortgenommen haben, was er erschaffen, und die einen von ihnen hätten sich sicherlich gegen die anderen erhoben. Gepriesen sei Allah über all das, was sie behaupten ! (Koran: 23/91)" "Gäbe es in ihnen (Himmel und Erde) Götter außer Allah, dann wären wahrlich beide zerstritten. Gepriesen sei denn Allah, der Herr des Thrones, hoch erhaben über das, was sie aussagen ! (Koran: 21/22)"
Wir werden im Koran an die Falschheit aller angeblichen Götter erinnert. Die jenigen, die von Menschen gemachte Objekte anbeten, werden im Koran gefragt:
Er (Abraham) sprach: "Verehret ihr das, was ihr gemeißelt habt, (Koran: 37/95)"Sprich: "Wer ist der Herr der Himmel und der Erde?" Sprich: "Allah." Sprich: "Habt ihr euch Helfer außer Ihm genommen, die sich selbst weder nützen noch schaden können?" Sprich: "Können der Blinde und der Sehende gleich sein? Oder kann die Finsternis gleich sein dem Licht? Oder stellen sie Allah Götter zur Seite, die eine Schöpfung geschaffen wie die Seine, also daß (beide) Schöpfungen ihnen gleichartig erscheinen?" Sprich: "Allah ist der Schöpfer aller Dinge, und Er ist der Eine, der Allmächtige." (Koran: 13/16)
Im Koran wird die Geschichte von Abraham für die Anbeter von himmlischen Körpern ausgeführt:
76. Als nun die Nacht ihn umhüllte, sah er einen Stern. Er sagte: »Das ist mein Herr.« Als der aber verschwand, sagte er: »Ich liebe die nicht, die verschwinden.« 77. Als er dann den Mond aufgehen sah, sagte er: »Das ist mein Herr.« Als der aber verschwand, sagte er: »Wenn mein Herr mich nicht rechtleitet, werde ich gewiß zu den abgeirrten Leuten gehören.« 78. Als er die Sonne aufgehen sah, da sprach er: "Das ist mein Herr, das ist ja Größer?" Als sie aber verschwand, sprach er: "O mein Volk, ich habe nichts zu tun mit dem, was ihr anbetet. 79. Siehe, ich habe mein Angesicht in Aufrichtigkeit zu Dem gewandt, Der die Himmel und die Erde schuf, und ich gehöre nicht zu den Götzendienern." (Koran: 6/76-79)
Es ist notwendig , an die Einheit Gottes zu glauben, um ein Muslim zu sein, d.h. um sich Gott zu ergeben in dem Sinne, daß Er der einzige Schöpfer, Erhalter,... usw. ist. Aber dieser Glaube, der in der Folge Tauhid Ar-rububiyyah genannt wird, ist nicht genug. Viele der Götzendiener wußten und glaubten, daß nur Gott in der Lage ist, all dies zu tun. Aber dies war nicht genug, sie zu Muslimen zu machen. Zu Tauhid ar-Rububiyyah muß Tauhid al-Uluhiyyah hinzugefügt werden , d.h. man akzeptiert die Tatsache, daß Gott allein würdig ist, angebetet zu werden, und daher enthält man sich, irgendetwas anderes anzubeten. Nachdem man dieses Wissen über den Einen einzigen Gott hat, muß man ständig und fest an ihn glauben, und soll nichts zulassen, sich dahin zu bewegen, die Wahrheit zu leugnen. Wenn der Glaube ins Herz einer Person eingeht, verursacht er einen bestimmten innerlichen Zustand, der bestimmte Handlungen zur Folge hat. Alle diese innerlichen Zustände und Handlungen sind der Beweis für wahren Glauben. Der Prophet Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) sagte: "Glaube ist, was fest im Herzen wohnt und durch Taten bewiesen wird".
22. Er ist Allah, außer Dem es keinen Gott gibt, der Wisser des Ungesehenen und des Sichtbaren. Er ist der Gnädige, der Barmherzige. 23. Er ist Allah, außer Dem es keinen Gott gibt, der König, der Heilige, der Eigner des Friedens, der Gewährer von Sicherheit, der Beschützer, der Allmächtige, der Verbesserer, der Majestätische. Hoch erhaben ist Allah über all das, was sie anbeten! 24. Er ist Allah, der Schöpfer, der Bildner, der Gestalter. Sein sind die schönsten Namen. Alles, was in den Himmeln und auf Erden ist, preist Ihn, und Er ist der Allmächtige, der Allweise. (Koran: 59/22-24)
255. Allah - es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Lebendigen, dem aus Sich Selbst Seienden und Allerhaltenden. Schlummer ergreift Ihn nicht noch Schlaf. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist es, der bei Ihm fürbitten will, es sei denn mit Seiner Erlaubnis? Er weiß, was vor ihnen ist und was hinter ihnen; und sie begreifen nichts von Seinem Wissen, außer was Ihm gefällt. Sein Wissen umfaßt die Himmel und die Erde; und ihre Erhaltung beschwert Ihn nicht; und Er ist der Erhabene, der Große. (Koran: 2/255)
171. O Volk der Schrift, übertreibt nicht in eurem Glauben und saget von Allah nichts als die Wahrheit. Der Messias, Jesus, Sohn der Maria, war nur ein Gesandter Allahs und eine frohe Botschaft von Ihm, die Er niedersandte zu Maria, und eine Gnade von Ihm. Glaubet also an Allah und Seine Gesandten, und saget nicht: "Drei." Lasset ab - ist besser für euch. Allah ist nur ein Einziger Gott. Fern ist es von Seiner Heiligkeit, daß Er einen Sohn haben sollte. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Allah genügt als Beschützer. (Koran: 4/171)

Quelle: Koran: Sure/Vers

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Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) in der Bibel


Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Schon zur Zeit Muhammeds (Sallallahu Aleyhi Vesellem), und erst recht danach, gab es mit dem Christen heftige Diskussionen, ob Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) wirklich in ihren Schriften erwähnt wird. Der letzte der Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) verkündet hat, war Jesus (Friede auf ihn).
" O Leute der Schrift, Unser Gesandter ist nunmehr zu euch gekommen, um euch vieles zu enthüllen, was ihr von der Schrift geheim gehalten habt, und um gegen vieles Nachsicht zu üben. Wahrlich, zu euch sind ein Licht von Allah und ein klares Buch gekommen." (Koran: 5/15)
Die Bibel enthält genug hinweise auf Allahs letzten Gesandten Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem). Die Ankündigung des letzten Propheten findet schon bei Moses statt, und zieht sich durch die biblischen Texte bis in die Evangelien hindurch. Die christlichen Theologen kennen auch diese Stellen, sie waren oft genug streitpunkt von Diskussionen. Die Theologie hat die Bibel nach ihren Verständnis ausgelegt, und will von dieser einmal festgelegten Aussage nicht abrücken. Die Konsequenzen wären für das Christentum auch fatal. Würden sie das Prophetentum Muhammeds (Sallallahu Aleyhi Vesellem) anerkennen, so müßten sie ihr ganzes System niederlegen. Und wer sich mit der kirchlichen Struktur auskennt, der weiß was auf dem Spiele steht. Wir wollen für den Christen, der die Wahrheit über die Person Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) wissen will, auf Grund der biblischen Texte, die Wahrheit aufdecken. Es folgen nun Textstellen aus der Bibel, die Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) ankündigen. Möge Allah uns dabei Rechtleiten und möge SEINE Gnade und Barmherzigkeit bei uns sein. Amin!

Der Grundstein für die Verheißung des Propheten Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) beginnt bei unseren gemeinsamen Propheten und Gottes freund Abraham.

1.Mose 17 Vers7-11 Und ICH will aufrichten meinen Bund zwischen dir und deinen Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht, daß es der ewige Bund sei, so daß ich dein und deiner Nachkommen Gott bin. Und ICH will dir und deinem Geschlecht nach dir das Land geben, darin du ein Fremdling bist, das ganze Land Kanaan, zu ewigen Besitz, und will ihr Gott sein. Und Gott sprach zu Abraham: So haltet nun meinen Bund, du und deine Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht. Das ist aber mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Geschlecht nach dir: Alles was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden, eure Vorhaut sollt ihr beschneiden. Das soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch. Vers 14: wenn aber ein Männlicher nicht beschnitten wird an seiner Vorhaut, wird er ausgerottet werden aus seinem Volk, weil er meinen Bund gebrochen hat.
Allah segnete die Nachkommen Abrahams, und schloß mit ihm den Bund des Lebens; die Beschneidung. Abraham hatte zwei Söhne, seinen Erstgeborenen Sohn Ismael von der Sklavin Hagar, und Isaak von seiner Frau Sara.
1.Mose 17 Vers 20 Und für Ismael habe ich dich auch erhöht. Siehe, ich habe ihn gesegnet und will ihn fruchtbar machen und über alle Maßen mehren. Zwölf Fürsten wird er zeugen, und ich will ihn zum großen Volk machen.
Das Auserwählte Volk war zweifellos der Stammbaum, der von Isaak ausging; Israel.
5.Mose 18 Vers 15 und 18/19 Einen Propheten wie mich wird dir der Herr, dein Gott erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen. Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde. Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich‘s fordern.
Welcher Prophet trat so auf wie Mose? Wie lebte Mose, und was tat er als Prophet? Jesus kann hier von vornherein nicht gemeint sein. Mose führte ein Volk aus Ägypten, Mose führte Kämpfe, Mose strafte mit Gottesgesetzen, Mose war Verheiratet, Mose bekam eine Offenbarung mit Gesetzescharakter. Jesus bekam nur eine geistige Offenbarung, nichts zum niederschreiben. Jesus sagte ja selber: ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Es kann also nur ein Prophet vor Jesus oder nach Jesus gemeint sein. Kein Prophet weist solche Eigenschaft wie Mose auf, außer Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem).Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) erlebte, und lebte ähnlich wie Mose. Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) bekam eine Offenbarung, er führte Kriege gegen Ungläubige, er mußte fliehen aus seiner Vaterstadt, wie auch Mose fliehen mußte. Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) war Verheiratet. Und Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) sprach immer: im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen. So wie Allah es Mose ankündigte. Ein falscher Prophet kann Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) nicht gewesen sein, weil die Botschaft, die er brachte noch heute bestand hat, und in unserer Zeit die einzige Religion ist, die Zuwachs verzeichnen kann.
5.Mose 33 Vers 2 Er sprach: Der Herr ist vom Sinai gekommen und ist ihnen aufgeleuchtet von Seir her. Er ist erschienen vom Berge Paran her und ist gezogen nach Meribat-Kadesch; in seiner Rechten ist en feuriges Gesetz für sie. Wie hat er sein Volk lieb! Alle Heiligen sind in deiner Hand. Sie werden sich setzen zu deinen Füßen und werden lernen von deinen Worten.
Diese Stelle wird gerne von den christlichen Theologen auf Jesus bezogen. Die Beschreibung paßt aber gar nicht auf ihn. Jesus hatte kein feuriges Gesetz, und zu ihm kamen keine 10.000 Leute und setzten sich ihm zu Füßen, um von ihm zu lernen. Jesus führte die ganze Zeit nur Streitgespräche mit den Hohen Priestern und dem Hohen Rat. Ja man wollte Jesus sogar töten. Pharan ist in der Wüste von Mekka, wo sich Ismael mit seiner Mutter Hagar niederließ. Jesus war dort nie anwesend. Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) kam mit einem feurigen Gesetz, und Tausende kamen noch zu Lebzeiten Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) nach Mekka und später nach Medina, um von der Religion zu lernen. Als der Prophet nach Mekka einzog, waren über 10.000 Muslime mit ihm.
Psalm 45 Vers 3-8 Du bist der Schönste unter den Menschenkindern, voller Huld sind deine Lippen; wahrlich, Gott hat dich gesegnet für ewig. Gürte dein Schwert an die Seite, du Held, und schmücke dich herrlich! Es möge dir gelingen in deiner Herrlichkeit. Zieh einher für die Wahrheit in Sanftmut und Gerechtigkeit, so wird deine rechte Hand Wunder vollbringen. Scharf sind deine Pfeile, daß Völker vor dir fallen; sie dringen ins Herz der Feinde des Königs. Gott, dein Thron bleibt immer und ewig; das Zepter deines Reichs ist ein gerechter Zepter. Du liebst Gerechtigkeit und hassest gottloses Treiben.
Diese Beschreibung paßt nur auf einen, der die Möglichkeit hat gegen seine Feinde vorgehen zu können. Jesus wurde von den Leuten nicht gelobt und geschmeichelt. Die Christen verehren zwar Jesus als Gott, aber sie sprechen keine Segnung über ihn aus. Vor Jesus sind keine Völker gefallen, weder in Sanftmut noch mit dem Schwert. Jesus hinterließ kein Reich. Auf Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) treffen alle beschriebenen Eigenschaften zu. Die Menschen, die den Islam angenommen haben, sagten: Wahrlich, Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem): du bist der schönste den ich je gesehen habe und du bist der Freigiebigste den ich je getroffen habe. Alle Muslime sprechen während, und nach, dem Gebet die Segenswünsche über Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem). Und bei jeder Nennung des Namens Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem), spricht man die Lobpreisung. (Allah Segne ihn schenke ihm Frieden.) Wenn Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) das Schwert umhängte, so war ihm auch der Sieg von Allah gewährt. Bei der ersten Schlacht standen sich 300 Muslime gegen 900 Mekkaner gegenüber. Allah lies die Muslime gewinnen. Die Herrschaft des Islam ist bis heute geblieben, und das über weite Teile der Erde. Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) setzte sich für die Gerechtigkeit ein und verabscheute das gottlose Treiben.
Psalm 72 Vers 8-17 Er soll herrschen von einem Meer bis ans andere, und von dem Strom bis den Enden der Erde. Vor ihm sollen sich neigen die Söhne der Wüste, und seine Feinde sollen Staub lecken. ...denn er wird den Armen erretten, der um Hilfe schreit, und den Elenden, der keinen Helfer hat. Er wird gnädig sein den Geringen und Armen, du den Armen wird er helfen. Er wird ihre Seele aus dem Trug und Frevel erlösen und ihr Blut ist wert geachtet vor ihm. Er soll leben und man soll ihm geben vom Gold aus Saba. Man soll immerdar für ihn beten und ihn täglich segnen.
Wer hat seine Herrschaft von einem Meer zum anderen Ausdehnen können, und Unterwarf die Königreiche? Vor wem neigten sich die Wüstensöhne? Wer nahm den Kampf gegen die Armen und Unterdrückten auf, und schaffte es, daß auch ihr Leben geachtet wurde? Das wichtige ist hier, für wen wird Gebetet und für wen spricht man Segenswünsche? Alle diese Erwartungen treffen nur auf Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) zu.
Jesaja 9 Vers 1/5 Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. ...denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter und er heißt Wunder-Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedesfürst.
Arabien wandelte im religiösen Sinne gesehen, in Finsternis. Statt den Einen Gott, beteten die Araber Götzen an. Als Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) geboren wurde, erhellte die Gegend um Mekka. Auf des Propheten Schultern, errichtete Allah die Herrschaft. Für die Lage Jerusalem bzw. für Jesu, paßt diese Passage nicht. Die Israeliten waren zwar teilweise irregeleitet, aber sie erkannten ihren einen Gott. Jesu hatte keine Herrschaft, soweit kam es nicht, weil ihn ja Allah vorher abberufen hat. Eine geistige Herrschaft ist mit diesen Ausspruch nicht gemeint, wenn man noch die anderen Verse mit in Betracht zieht.
Haggai 2 Vers 6/9 Denn so spricht der Herr Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern. Ja alle Heiden will ich erschüttern. Da sollen dann kommen aller Völker Kostbarkeiten, und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen, spricht der Herr Zebaoth. Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der Herr Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der Herr Zebaoth.
Mit dem Hause ist die Kaaba in Mekka gemeint. Die Araber pflegten ja zur Zeit Muhammeds (Sallallahu Aleyhi Vesellem) den Götzendienst. Als Mekka sich der Religion des Islams ergab, stieg seine Bedeutung weit über die bekannten Grenzen. Das Haus, die Kaaba, wird heute von ca. 5 Millionen Menschen jährlich zur festgesetzten Zeit besucht. Die Kaaba hatte schon immer eine besondere Stelle, doch erst Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) verschaffte ihr ein neues Ansehen, über alle Grenzen hinaus. Im Gebiete Mekka darf kein Blut vergossen werden. Nicht einmal ein Baum oder eine Blume darf ausgerissen werden. Sicherheit für Mensch, Tier und Pflanze.
Maleachi 3 Vers 1 Siehe, ich will meinen Boten senden, der vor mir her den Weg bereiten soll. Und bald wird kommen zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Engel des Bundes, den ihr begehrt, siehe er kommt! Wer wird aber den Tag seines Kommens ertragen können, und wer wird bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer eines Schmelzers und wie die Laue der Wäscher. Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen, er wird die Söhne Levi reinigen und läutern wie Gold und Silber. Dann werden sie dem Herrn Opfer bringen in Gerechtigkeit, und es wird zu euch kommen zum Gericht und will schneller Zeuge sein gegen die Zauberer, Ehebrecher, Meineidigen, und gegen die, die Gewalt und Unrecht tun den Tagelöhnern, Witwen und Waisen und die den Fremdling drücken und mich nicht fürchten, spricht der Herr Zebaoth.
Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) breitete für die Menschen die Religion Allahs aus. Er verkündete von der Kaaba aus Mekka den Islam. Dieser Platz vor der Kaaba dient auch als Opferplatz. Der Erzengel Gabriel überbrachte Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) die Botschaft Allahs. Den Mekkanern war Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) ein Dorn im Auge, sie konnten seine Botschaft nicht ertragen, und wollten ihn sogar töten. Das alljährliche Opferfest zum ende der Pilgerfahrt, ist ein demütiges Opfer. Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) ging Hart aber Gerecht gegen die Zauberer, Ehebrecher, gegen die Unterdrücker vor. Er setzte sich für die Waisen und die Fremdlinge ein. Er setzte sich dafür ein, das der Arbeiter seinen Lohn erhielt. Ja sogar der Sklave, der wegen Schulden in die Sklaverei ging, hatte Anrecht auf Tilgung seiner Schuld.

Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) in den Evangelien.

Matthäus 21 Vers 42 Jesu sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift “Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unseren Augen? Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das seine Früchte bringt. Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen, auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.
Ismael ist der verworfene Stein. Die Araber bzw. Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) stammen ja von Ismael ab. In Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) fand das Prophetentum ihren Abschluß. Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) ist der Eckstein, der durch die Übernahme als Prophet seinen Platz fand. Das größte religiöse Fest findet nicht mehr in Jerusalem statt, sondern in Mekka. Millionen Pilgerer zieht es zum Gotteshaus der Kaaba. Das Auftreten Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) war wahrhaftig ein Wunder in den Augen der Juden. Jeder der auf den Stein (Islam) fiel, wurde zerschmettert. Muhammed schickte Gesandtschaften mit Briefe, zu den verschiedensten Herrscher. Der Prophet forderte die Herrscher auf, die Religion des Islam als ihr Heil anzunehmen, wenn nicht, würden sie sich Gottes Strafe unterziehen. Und tatsächlich schon Jahre später gingen ihre Reiche unter.
Lukas 22 Vers 35-36 Und er sprach zu ihnen: Als ich euch ausgesandt habe ohne Geldbeutel, ohne Tasche und ohne Schuhe, habt ihr da je Mangel gehabt? Sie sprachen: Niemals. Da sprach er zu ihnen: Aber nun, wer einen Geldbeutel hat, der nehme ihn, desgleichen auch die Tasche, und wer‘s nicht hat, verkaufe seinen Mantel und kaufe ein Schwert.
Die Richtlinien und Gesetze, welche Jesus gab und zu denen er aufrief, mahnten alle zur Versöhnung, Ergebung Entsagung zu Pflicht, was anderes kannte Jesus nicht. Der Aufruf zum Schwert, paßt nicht zu Jesus. Wenn Jesus gegen Ende seiner Laufbahn seinen Anhänger aufruft: Verkauft alles und kauft euch ein Schwert, so will er damit auf eine andere Zeit hinweisen, die nach ihm kommen wird. Schwerter kauft man doch nur, um damit zu kämpfen, Jesus lehnte den Kampf allerdings ab. Jesus hat also mit der Aufforderung: ein Schwert zu kaufen, die Zeit Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) angekündigt. Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) kämpfte mit dem Schwert für Gottes-Gerechtigkeit. Am deutlichsten auf die Verkündigung Ahmed ist die Verheißung im Johannes-Evangelium. Das neue Testament geht nur auf das griechische zurück. Es gibt kein hebräischen oder aramäischen Text des Neuen Testaments. Jesus sprach nicht griechisch, sondern aramäisch bzw. hebräisch. Die Schreiber der Evangelien waren aber ausschließlich Griechen. Im Evangelium finden sich Schilderungen, die typisch griechische Verhältnisse widerspiegeln, aber keineswegs palästinänsiche Verhältnisse. Das gibt auch die heutige Bibelwissenschaft zu. Keiner nach den genannten Evangelien, ist auch der Schreiber. Noch vor 30 Jahren war man der Überzeugung, daß das Johannes-Evangelium auch von Johannes selbst verfaßt wurde. Diesen Irrtum gesteht man mittlerweile schon lange ein. All diese Gegebenheiten muß man bei der Deutung des Evangelium beachten. Die Schreiber der Evangelien schrieben nach ihrem Verständnis und nach ihrer Deutung. Ihre Quellen, von der sie die Evangelien niederschrieben, waren meisten nur mündlich. So läßt sich heute nicht mehr nachprüfen, wie es sich mit dem griechischen Namen „Paraklet“ was in der deutschen Fassung als Tröster und als Heiliger Geist wiedergegeben wird, verhielt. Hat der Schreiber damals etwas anderes unter diesem Namen verstanden, oder vertauschte er ganz einfach die beiden ähnlich klingenden Namen "Paraklet und Paraklyt." Zwei ähnlich klingende Wörter mit ähnlicher Bedeutung. Paraklet bedeutet soviel wie Helfer, Fürsprecher, während Paraklyt bedeutet: der gelobte, der gepriesene, was sich in dem arabischen Wort Ahmed bzw. Muhammed widerspiegelt. Ahmed wie Muhammed heißen ja, der Gepriesene.
Johannes 14 Vers 16 Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Tröster geben, daß er bei euch sei in Ewigkeit.
Jesus verheißt, vor seiner Himmelfahrt, auf einen anderen. Mit dem Tröster ist ganz klar ein Mensch gemeint, der eine Botschaft Gottes bringt, die bis in die Ewigkeit Bestand haben wird. Schließlich sagte ja Jesus: von euch wird’s genommen und anderen gegeben. Also müssen die anderen wieder eine neue Botschaft bekommen. Der Botschafter war der Prophet Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) mit dem Quran.
Joh. 14 Vers 17 ...den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.
Das das Prophetentum auf die Araber übergeht, wußten die Juden ja nicht. Aber Jesus Anhänger, die von der wahren Botschaft Jesus überzeugt waren, diese werden natürlich Ahmed erkennen. Denn Ahmed verkündet das gleiche wie Jesus. Und die Botschaft die Ahmed bringen wird, wird bei ihnen bleiben. Die Botschaft des Quran bleibt in den Herzen der Gläubigen bis zum ende aller Tage.
Joh. 14 Vers 26 Aber der Tröster, der heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Jesus, der gleichzeitig Gott sein soll, will nach sich jemanden schicken, der ihnen lehren soll. Wenn Jesus, seinen Anhängern nicht schon als Gott was lehren konnte, wie soll er es denn als Heiliger Geist tun? Was ihn als Mensch nicht möglich war, holt er nun in der Gestalt des Heiligen Geistes nach! Die Erklärung für diesen Text ist schon sehr weit hergeholt. Es ist wohl ganz offensichtlich, das ein Botschafter kommen soll, der ihre Sprache spricht, das heißt: ein Botschafter aus Fleisch und Blut, mit menschlicher Stimme. Da nach Jesus ja kein weiterer Prophet aufgetreten ist, der den Anspruch erhob ein Prophet zu sein, und das mit Erfolg, kann es sich hier nur um die Ankündigung Ahmed handeln.
Joh. 14 Vers 30 Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn es kommt der Fürst dieser Welt, und hat nichts an mir.
Der Fürst der kommen soll, ist anders wie Jesus. Nach der christlichen Theologie sind aber die drei Gottheiten gleich. Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) tritt wahrhaftig anders auf als Jesus.
Joh. 16 Vers 5 Jetzt aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand von euch fragt mich: Wo gehst du hin?
Wie widersprüchlich nur die Aussagen im Evangelium sind. Die ganze Zeit wird von der Kreuzigung Jesus geredet, und ist es dann soweit, weiß auf einmal keiner mehr etwas. Wenn aber die Jünger Jesus nicht richtig Verstanden haben, wie können dann die Bischöfe auf ihren Konzilien die Aussprüche Jesus verstanden haben?
Joh. 16 Vers 7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden.Joh. 16 Vers 8 Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht.
Wenn Jesus als Heiliger Geist wiederkommt, um die Menschheit aufzuklären bzw. Rechtzuleiten, mit wem spricht er dann eigentlich? Nur mit dem Papst oder den Bischöfen? Dieses Amt des Bischofs, gab es aber im Anfangsstadium des Christentum gar nicht. Also müßte Jesus in Form des Heiligen Geistes mit jeden Menschen persönlich reden. Aber wieviel Menschen sind denn in die irre gegangen? Würde der Heilige Geist mit jeden Menschen persönlich sprechen, so würde kein Mensch mehr in die Irre gehen, weil Jesus ja mit jedem persönlich gesprochen hätte. Aber das können ja selbst die Christen nicht sagen. Aber der Prophet, der ja auch von den Israeliten erwartet wurde, der tat den Menschen die Augen auf, über ihre Sünde. Der Quran ist voll mit den Handlungen vom Jüngsten Gericht.
Joh. 16 Vers 12 Ich habe euch noch viel zu sagen: aber ihr könnt es jetzt noch nicht ertragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
Wie hätten denn die Jünger Jesus reagiert, wenn Jesus ihnen gesagt hätte: Das Prophetentum wird euch Israeliten genommen und euerem Brudervolk den Arabern gegeben. Sie hätten dann wohl auch an ihrem Meister gezweifelt. Wieviel Anhänger hatte denn Jesus? Was will man Zukünftiges erzählen, worunter sich die Leute nichts vorstellen können. Jesus apellierte nicht nur an seine Jünger, vielmehr an all diejenigen die ihm glaubten. Denn der wo kommen wird, setzt die Arbeit Jesus fort. Und wahrlich, Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) redete nicht aus sich selbst. Er machte kein Geheimnis daraus, daß der Engel Gabriel zu ihm gesprochen hat. Und er sprach immer die Formel „Im Namen Allahs des Erbarmers des Barmherzigen“. Der Quran ist voll mit Geschehnissen der Zukunft.
Joh. 16 Vers 14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er‘s nehmen und euch verkünden.
Der Quran leugnet nicht die Person Jesus. Er rückt sie nur ins richtige Licht.
O Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurem Glauben und sagt von Allah nichts als die Wahrheit. Wahrlich, der Messias, Jesus, Sohn der Maria, ist nur der Gesandte Allahs und Sein Wort, das ER Maria entboten hat, und von Seinem Geist. Darum glaubt an Allah und seinen Gesandten, und sagt nicht Drei. Lasset (davon) ab, (das) ist besser für euch. Allah ist nur ein einziger Gott. (Koran: 4/171)
Im Quran wird Jesus als ein großer Prophet beschrieben, der Allah sehr nahe steht. Aber dennoch, er ist eben auch nur ein Gesandter wie Noah, Moses oder eben Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem).
Matthäus 26 Vers 31 Da sprach Jesus zu ihnen: In dieser Nacht werdet ihr alle an mir irregehen.
Jesus räumt schon selber ein, das sie die Ereignisse der heutigen Nacht nicht verstehen werden. Wie alles mit der Kreuzigung ablief, ist ein Geheimnis, das Allah uns im Quran mitteilt. Es schien ihnen aber so, als ob sie ihn kreuzigten.
Joh. 1 Vers 21 Und sie fragten ihn: Was dann? Bist du Elia? Er sprach: Ich bin‘s nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein.
Aus diesem Text geht klar hervor, das die Israeliten drei Persönlichkeiten erwarteten. Elias, Messias und den Propheten. Elias ist Johannes der Täufer gewesen, Messias war Jesus, bleibt nur noch der Prophet übrig. Wer ist der Prophet? Das ist Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem). Bevor ein Prophet aus dem Leben scheidete, kündigte er den Israeliten schon den nächsten Propheten an. Er sagte ihnen immer, daß noch ein Prophet kommen wird, und die Eigenschaften wurden den Israeliten bekannt gegeben, damit sie nicht einen falschen Propheten aufsetzten. Die Israeliten wußten das nur noch 3 Propheten kommen werden, und das ein Prophet mit gesetzgebendem Charakter dabei sein würde. Die Israeliten warten heute noch auf den Propheten. Als Jesus auftrat, rechneten die Israeliten damit, das er sie aus der Knechtschaft der Römer befreien würde. Sie wußten, das ein Prophet ähnlich Moses kommen wird. Jesus trat aber anders auf, als sie es erwartet hatten, so lehnten sie Jesus auch als Prophet ab. Als schließlich Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) fernab in Arabien auftrat, wollten sie es nicht wahrhaben, was Jesus ihnen andeutete. Die Prophetenwürde war ihnen genommen worden. Ihre Brüder sind die letzten, wie Jesus schon in seinem Gleichnis der Arbeiter in den Weinbergen andeutete. Es sei noch gesagt, die Trinität findet sich in der Bibel nicht. Sie ist eine reine theologische Auslegung und wurde auf verschiedenen Konzilien erst festgelegt. Seit seiner Entstehung bis heute ist unverkennbar, die Kirchenlehre ist nicht gleich Christentum. Die Kirchenlehre formte erst das Christentum nach ihren Verständnis. Wenn man noch der Tatsache ins Auge sieht, wie gerade das Neue Testament entstanden ist, dann sollte man schon sehr vorsichtig sein, und gewisse Wörter, auf die sich die Trinität aufbaut, für einundallemal so festzuschreiben. Als Stütze dient uns ja noch das Alte Testament. Und da sagt Gott immer: ihr sollet keine anderen Götter neben mir haben. Und von einer Erbsünde ist im Alten Testament auch keine Rede. Lieber Christ! Sei mit dir ehrlich. Kannst du dir die Dreieinigkeit erklären? Bedenke, in der Bibel kommt sie nicht vor. Erkläre dir selber, wie du die Trinität verstehen kannst. Im Alten Testament hat Gott von sich ein Bild gegeben, was dem des Quran entspricht. Und auch Jesus predigte nur von einem Gott, und nicht von dreien, den Vater der Sohn und der Heilige Geist. Wenn Allah dem Menschen ein Werk gibt, dann hat es Hand und Fuß. Viele Menschen lehnen den Islam als Gottes Religion ab. Aber an dieser Religion läßt sich Gottes Weisheit feststellen. Bis ins kleinste ist alles bedacht. Der Quran ist noch in seinem Ursprung geblieben, wie zur Zeit Muhammeds (Sallallahu Aleyhi Vesellem). Die Lehre an den Einen Gott blieb erhalten. Am ende der Koloniezeit erklärte man den Islam für Tod. Doch Gottes Religion stirbt nie aus. Und in solcher Zeit, wie die unsrige, blüht der Islam erst richtig auf.

Quelle: Koran, Bibel: Mose, Psalm, Jesaja, Haggai, Maleachi, Matthäus, Lukas, Johannes.

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Jesus im Islam


Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Die islamische Vorstellung von Jesus liegt zwischen zwei Extremen. Die Juden, die Jesus als Propheten verleugneten, bezeichneten ihn als Schwindler, während ihn die Christen auf der anderen Seite als Sohn Gottes betrachteten und ihn als solchen anbeteten. Im Islam wird Jesus als einer der größten und am meisten vorhergesagten Propheten neben Noah, Abraham, Moses und Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) möge Allah sie preisen betrachtet. Jesus wird ebenfalls als der Messias angesehen. Dies steht im Einverständnis mit der islamischen Sichtweise von der Einzigkeit Gottes, der Einzigkeit der göttlichen Leitung und der ergänzenden Rolle der aufeinander folgenden Gesandten. Die Botschaft Allahs für die Menschheit wurde zuerst Adam (Friede sei mit ihm) offenbart, der sie dann seinen Kindern weitergab; sie lautet damals wie heute: betet Allah an, und nur Allah allein, und lebt Seinen Anweisungen folgend. Alle die aufeinander folgenden Offenbarungen für Noah, Abraham, Moses, Jesus, und schließlich Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) stimmen mit dieser Botschaft überein. Daher sieht der Islam jegliche Widersprüche unter den Offenbarungsreligionen als Hinzufügungen von Menschenhand in diese Religionen an. Die Position Jesu´ in den drei Hauptglaubens-richtingen – Judentum, Christentum und Islam – ist keine Ausnahme. Obgleich der Quran nicht die detaillierte Lebensgeschichte von Jesus enthält, beleuchtet er doch die wichtigsten Punkte seines Lebens, wie seine Geburt, seine Berufung und sein Emporsteigen zum Himmel. Er fällt ebenfalls einen Richtspruch über die Juden und Christen bezüglich ihres Glaubens an ihn. Wir werden einige wahre Aussagen über Jesus betrachten, die Allah im Quran offenbart hat.

Geboren von einer jungfräulichen Mutter

Wie die Christen glauben auch die Muslime, daß Maria, auf arabisch Maryam, eine reine, jungfräuliche Frau war, die auf wundersame Weise Jesus gebar. Jesus´ Geburt selbst war ein Wunder, denn er hatte keinen Vater. Allah beschreibt seine Geburt folgendermaßen im Quran:
“Und gedenke im Buch Marias, als sie sich von ihren Angehörigen an einen östlichen Ort zurückzog. Sie nahm sich einen Vorhang vor ihnen. Da sandten WirUnseren Geist zu ihr. Er stellte sich ihr als wohlgestaltetes menschliches Wesen dar. Sie sagte: ‘Ich suche beim Allerbarmer Schutz vor dir, wenn du gottesfürchtig bist. ’Er sagte: Ich bin nur der Gesandte deines Herrn, um dir einen lauteren Jungen zu schenken.’ Sie sagte: Wie soll mir ein Junge gegeben werden, wo mich doch kein menschliches Wesen berührt hat und ich keine Hure bin?’ Er sagte: So wird es sein. Dein Herr sagt: ´Das ist Mir ein Leichtes und damit Wir ihn zu einem Zeichen für die Menschen und zu einer Barmherzigkeit von Uns machen.´ Und es ist eine beschlossene Angelegenheit.’” (Quran 19:16-21)
Diese Tatsache besagt allerdings weder, daß Jesus göttlicher Natur war, noch daß er würdig ist, angebetet zu werden, wo doch Adams Existenz noch wunderbarer war als die von Jesus. Es handelt sich bei beiden wohl eher um Propheten, die von der Offenbarung Gottes, des Allmächtigen, inspiriert wurden, und beide waren Seine Diener, die Seinen Anweisungen entsprechend lebten.
“Gewiß, das Gleichnis Jesu´ ist bei Gott wie das Gleichnis Adams. Er erschuf ihn aus Erde. Hierauf sagte Er zu ihm: ‚Sei!’ und da war er.” (Quran 3:59)

Wunder

Die Muslime glauben genau wie die Christen auch, daß Jesus (wie im übrigen alle Gesandten Allahs) Wunder vollbrachte. Diese Wunder wurden mit dem Willen und mit der Erlaubnis Allahs vollbracht, der die Kraft und die Macht über alle Dinge besitzt.
“Wenn Allah sagt: ‚O Jesus, Sohn Marias, gedenke Meiner Gunst an dir und an deiner Mutter, als Ich dich mit dem Heiligen Geist stärkte, so daß du in der Wiege zu den Menschen sprachst und im Mannesalter; und als Ich dich die Schrift, die Weisheit, die Thora und das Evangelium lehrte; und als du aus Lehm mit Meiner Erlaubnis (etwas) schufst, (was so aussah) wie die Gestalt eines Vogels, und ihr dann einhauchtest, und sie da ein (wirklicher) Vogel wurde mit Meiner Erlaubnis; und als du den Blindgeborenen und den Weißgefleckten mit Meiner Erlaubnis heiltest und Tote mit Meiner Erlaubnis (aus den Gräbern) herauskommen ließest; und als Ich die Kinder Israels von dir zurückhielt, als du mit den klaren Beweisen zu ihnen kamst, worauf diejenigen von ihnen, die ungläubig waren, sagten: ‚Das ist nichts als deutliche Zauberei.’” (Quran 5:110)
Allah schickte alle Propheten mit besonderen Wundern zu ihren Völkern, damit sie ihnen die Wahrhaftigkeit ihrer Botschaft beweisen konnten. Diese Wunder konnten sie nicht aus eigenem Antrieb vollbringen, sondern nur durch Allahs Willen. Das war mit den Wundern Jesu´ nichts anderes. Die Juden waren auf dem Gebiet der Medizin sehr fortschrittlich und die Wunder, mit denen Jesu kam, stammten aus diesem Bereich, damit sie die Wahrhaftigkeit seiner Botschaft beweisen und die Juden überzeugen sollten. Muslime glauben an die absolute Einzigkeit Gottes, Der als das Allerhöchste, ganz frei von jeglichen Unzulänglichkeiten, Bedürfnissen und Wünschen ist. Er besitzt keine Partner in Seiner Göttlichkeit. Er ist der Schöpfer aller Dinge und ist von Seiner Schöpfung vollkommen getrennt, und jegliche Anbetung gebührt Ihm allein. Dies war die gleiche Botschaft, die alle Propheten Gottes einschließlich Jesus gebracht haben. Jesus erhob nie einen Anspruch auf Göttlichkeit, noch behauptete er, er sei anzubeten. Er sagte nicht, er sei der “Sohn” Gottes oder Teil der “Drei-einigkeit” sondern lediglich, daß er nur ein Diener Allahs sei, der zu den Juden geschickt worden ist, um sie zur wahren Religion zurückzubringen, die bedeutet, den Einen Gott anzubeten und seinen Anweisungen zu folgen. Die Mehrheit der Verse im Quran, die Jesus erwähnen, beschäftigen sich mit diesem Aspekt. Sie beweisen, daß er nur aufgrund von Lügen, die die Menschen über ihn erfunden haben, zum Objekt der Anbetung geworden ist. Der Quran bestätigt Berichte über sein Leben, nach denen er selbst immer klar verneint hat, daß ihm irgendwelche Anbetung zusteht; und er unterstützt die Vorstellung, daß die Parabeln und Beispiele, die ihm Gott eingegeben hat, seine sterbliche Natur zeigen und nicht etwa seine Göttlichkeit beweisen oder gar, daß er Gottes Sohn sein soll. Allah berichtet im Quran von Jesus:
“Fürwahr, ungläubig sind diejenigen, die sagen: ‚Gewiß, Gott ist der Messias, der Sohn Marias’, wo doch der Messias (selbst) gesagt hat: ‚O Kinder Israels, dient Allah, meinem Herrn und eurem Herrn!(Quran 5:72)
Allah sagt über den Glauben, der behauptet Jesus sei Teil der “Dreifaltigkeit”:
“Fürwahr, ungläubig sind diejenigen, die sagen: ‚Gewiß, Gott ist einer von dreien. ’Es gibt keinen anderen Gott außer dem Einen, Einzigen. Wenn sie mit dem, was sie sagen, nicht aufhören, so wird denjenigen von ihnen, die ungläubig sind, ganz gewiß schmerzhafte Strafe widerfahren. Wenden sie sich denn nicht in Reue zu Allah und bitten Ihn um Vergebung? Allah ist Allvergebend und Barmherzig. Der Messias, der Sohn Marias, war doch nur ein Gesandter, vor dem bereits Gesandte vorübergegangen waren. Und seine Mutter war sehr wahrheitsliebend; sie (beide) pflegten Speise zu essen. Schau, wie Wir ihnen die Zeichen klar machen, und schau, wie sie sich abwegig machen lassen.” (Quran 5:73-75)
Und auch:
“O Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurer Religion und sagt gegen Gott nur die Wahrheit aus! Der Messias, Jesus, der Sohn Marias, ist nur Allahs Gesandter und Sein Wort, das Er Maria entbot, und Geist von Ihm. Darum glaubt an Allah und Seine Gesandten und sagt nicht ‚Drei’. Hört auf (damit), das ist besser für euch! Allah ist nur ein Einziger Gott. Preis sei Ihm, (und Erhaben ist Er darüber), daß Er ein Kind haben sollte! Ihm gehört (alles), was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und Allah genügt als Sachwalter.” (Quran 4:171)
Gott verdammt diesen Glauben als Ungeheuerlichkeit gegen Sein Wesen:
“Und sie sagen: ‚Der Allerbarmer hat Sich Kinder genommen.’ Ihr habt ja eine abscheuliche Sache begangen. Beinahe brechen davon die Himmel auseinander, und (beinahe) spaltet sich die Erde, und (beinahe) stürzen die Berge in Trümmern zusammen, daß sie dem Allerbarmer Kinder zuschreiben. Es ziemt dem Allerbarmer nicht, Sich Kinder zu nehmen. Niemand in den Himmeln und auf der Erde wird zum Allerbarmer anders denn als Diener kommen (können).“ (Quran 19:88-93)
Am Tag des Gerichts wird sich Jesus selbst von dieser falschen Behauptung befreien. Allah gibt uns einen Ausblick darauf, was er antworten wird, wenn er darüber befragt wird, warum ihn die Leute angebetet haben:
“Und wenn Allah sagt: ‚O Jesus, Sohn Marias, bist du es, der zu den Menschen gesagt hat: ´Nehmt mich und meine Mutter außer Allah zu Göttern?´ wird er sagen: ´Preis sei Dir! Es steht mir nicht zu, etwas zu sagen, wozu ich kein Recht habe. Wenn ich es (tatsächlich doch) gesagt hätte, dann wüßtest Du es bestimmt. Du weißt, was in mir vorgeht, aber ich weiß nicht, was in Dir vorgeht. Du bist ja der Allwisser der verborgenen Dinge. Ich habe ihnen nur gesagt, was du mir befohlen hast (nämlich): „Dient Allah, meinem und eurem Herrn!’” (Quran 5:116-117)
In diesen Versen erklärt Allah, daß es tatsächlich eine große Gotteslästerung (Blasphemie) ist, wenn jemand Jesus als “Gottes Sohn” oder “einen von dreien” bezeichnet. Der Grund hierfür liegt in der fundamentellen Bezeugung, daß Gott Einzig und nicht wie Seine Geschöpfe ist; ebenso wie in Seinem Wesen, ist Er Einzigartig in Seiner Göttlichkeit, Seinen Eigenschaften und Seiner Herrschaft. All dies macht den strikten Monotheismus aus, den Er in Seinen Schriften offenbart hat. Gott einen Sohn zur Seite zu stellen, bedeutet dem Prinzip, wofür Er den Menschen geschaffen und ihm Propheten geschickt hat, ganz deutlich zu widersprechen. Allah sagt im Quran:
“Und Ich habe die Ginn und die Menschen nur (dazu) erschaffen, damit sie Mir dienen.” (Quran 51:56)
Er sagte ebenfalls:
“Und Wir haben ja bereits in jeder Gemeinschaft einen Gesandten erweckt: ‚Dient Allah und meidet die falschen Götter...’” (Quran 16:36)

Seine Botschaft

Wie schon zuvor besprochen, bestätigt der Quran deutlich, daß Jesus ein Prophet war und auch die Tatsache, daß er nicht mehr als das war. Die Propheten waren in der Tat die Besten der Schöpfung. Es waren jene, die Allah dafür auserwählte, Seine Offenbarung zu empfangen, aber zur gleichen Zeit waren sie bloße Boten Allahs und besitzen keinen Anspruch darauf, angebetet zu werden. Wie bereits im Quran erwähnt, ist Jesus in dieser Beziehung nicht anders als irgendein anderer von ihnen. Durch den gesamten Quran hindurch wird Jesus grundsätzlich als Prophet Allahs bezeichnet, den Er den Juden gesandt hat, die mit der Zeit von den Lehren Moses und anderer Gesandter abgewichen waren.
“O Kinder Israels, gewiß, ich bin Gottes Gesandter an euch, das bestätigend, was von der Thora vor mir (offenbart) war.“ (Quran 61:6)
Jesus, der Sohn Marias, war der letzte aus der Linie der jüdischen Propheten. Er lebte nach der Thora, dem Gesetz von Mose und lehrte seinen Anhängern, das gleiche zu tun. In dieser Hinsicht unterschieden sich Jesus und seine Botschaft nicht von den vorherigen Propheten, die Allah auserwählt hat, die alle dazu aufriefen, Allah zu dienen und allein Allah, sowie Seinen Befehlen gehorsam zu folgen. Seine wunderbare Empfängnis, Geburt und Kindheit, seine zahlreichen Wunder, die er mit Allahs Hilfe vollbrachte – das alles waren Beweise dafür, daß er Allahs Gesandter war. Trotz allem leugnete die große Mehrheit der Juden sein Prophetentum. Jesus bestätigte nicht nur die Schriften, die vor ihm offenbart worden waren, sondern er sagte auch einen anderen Propheten voraus, der nach ihm kommen sollte. Allah sagt:
“Und als Jesus, der Sohn Marias, sagte: “O Kinder Israels, gewiß, ich bin Allahs Gesandter an euch, das bestätigend, was von der Thora vor mir (offenbart) war, und einen Gesandten verkündend, der nach mir kommen wird: sein Name ist Ahmad (der Gepriesene).” (Quran 61:6)
Diese Tatsache wird im heutigen Neuen Testament ebenfalls erwähnt. Sorgfältige Nachforschungen belegen, daß Jesus, Friede sei mit ihm, sich in Johannes 14:16-17 auf denselben Propheten bezieht: “Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Tröster geben, daß er bei euch sei ewiglich: den Geist der Wahrheit.”

Seine Kreuzigung

Allah erklärt im Quran, daß Jesus nicht gekreuzigt worden ist; es sollte eher für die Juden so aussehen. Allah aber erhob ihn in die Himmel. Der Quran erwähnt nicht, wer derjenige war, der an Jesus Stelle gekreuzigt wurde.
“Und weil sie sagten: »Wir haben Jesus, den Sohn Marias, den Gesandten Allahs, getötet.« - Sie haben ihn aber nicht getötet, und sie haben ihn nicht gekreuzigt, sondern es erschien ihnen eine ihm ähnliche Gestalt. Diejenigen, die über ihn uneins sind, sind im Zweifel über ihn. Sie haben kein Wissen über ihn, außer daß sie Vermutungen folgen. Und sie haben ihn nicht mit Gewißheit getötet,” (Quran 4:157) “Sondern Allah hat ihn zu sich erhoben. Allah ist Allmächtig und Allweise.” (Quran 4:158)
Damit leugnet der Islam, daß Jesus auf die Erde kam, um die Sünden von Adam, Eva und dem Rest der Menschheit auf sich zu nehmen und um ihnen diese Last abzunehmen. Der Islam weist die Vorstellung, daß irgendjemand die Sünde eines anderen tragen könnte, strikt zurück. Allah sagt dazu:
“Und keine lasttragende (Seele) nimmt die Last einer anderen auf sich.” (Quran 39:7)
Ferner betont der Islam nachdrücklich die Ansicht, daß Allah in der Lage ist, alle Sünden zu vergeben, wenn eine Person wirklich bereut und sich davor zurückhält, sie zu wiederholen. Allah benötigt dazu keinerlei Blutopfer, geschweige denn kommt Er in Gestalt eines Menschen hinab und stirbt für die Sünden eines jeden Menschen. Wohl eher umfaßt Allahs Gnade alle Geschöpfe, Gläubige und Ungläubige gleichermaßen. Das Tor der Vergebung steht jedem offen, der sie sucht.

Das zweite Kommen

Wie die Christen glauben auch die Muslime an die Rückkehr von Jesus, dem Messias, auf die Erde, wenngleich sich seine Rolle und der Grund für seine Rückkehr von dem, was die Christen sagen, unterscheidet. Er wird in erster Linie auf die Erde zurückkommen, um seine Sterblichkeit unter Beweis zu stellen, und um die falschen Ansichten, die die Menschen über ihn verbreitet haben, zu widerlegen. Er wird ein normales Leben führen, heiraten und wie jeder andere Mensch auch sterben. Dann wird die Angelegenheit in Bezug auf ihn klar sein, und alle Menschen werden glauben, daß er wirklich sterblich ist.
“Es gibt keinen unter den Leuten der Schrift, der nicht noch vor dessen Tod ganz gewiß an ihn glauben wird. Und am Tag der Auferstehung wird er über sie Zeuge sein.” (Quran 4:159)
Jesus wird ebenfalls den falschen Christen bekämpfen, der die Leute glauben machen will, daß er Gott sei und der kurz bevor Jesus zurückkehrt, auftauchen wird. Er wird den Antichristen schlagen und alle Menschen werden die wahre Religion Allahs annehmen. Die Welt wird einen Zustand des Friedens und der Ernsthaftigkeit erleben, die sie in ihrer Geschichte nie gefühlt hat: alle dienen demselben Gott, unterwerfen sich Ihm allein und leben in Frieden miteinander.

Schlußfolgerung

Dies war nur eine kurze Vorstellung von der Wahrheit, die Allah über Jesus in Seinem letzten Buch, dem Quran, den Er Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) Segen und Heil auf ihm offenbart hat, berichtete. Es gibt nur Einen Gott, der die menschlichen Wesen allesamt geschaffen und ihnen eine Botschaft übermittelt hat: unterwürfig Allah anzubeten und nur Allah allein und Seine Anweisungen zu befolgen – dies wird auf Arabisch als Islam bezeichnet. Diese Botschaft erhielten bereits die ersten Menschen auf dieser Erde und dann wurde sie von allen Propheten durch die Jahrhunderte hindurch bestätigt. Jesus, geboren von der Jungfrau Maria, vollbrachte Wunder und lud die Israeliten zu derselben Botschaft der Unterwerfung (Islam) ein, wie es alle die Propheten vor ihm taten. Er war weder Gott, noch war er der “Sohn Gottes”, sondern er war der Messias, ein bedeutender Prophet Allahs. Jesus hat die Menschen nicht angewiesen, ihn anzubeten; sondern er hat sie vielmehr dazu aufgerufen, Allah allein anzubeten, Den er selbst ebenfalls anbetete. Er bestätigte die Gesetze der Thora, die der Prophet Moses gelehrt hat; er lebte nach ihnen und wies seine Jünger an, ihnen bis in die kleinste Einzelheit zu folgen, nachdem er die Dinge wieder erlaubte, welche die Juden sich selbst untersagt hatten. Vor seinem Fortgehen unterrichtete er seine Jünger von dem letzten Propheten, Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) aus Arabien, der nach ihm kommen wird und wies sie an, seinen Lehren zu folgen. In den Generationen nach Jesus Fortgehen aus dieser Welt wurden seine Lehren verdreht und er wurde in Gottes Status erhoben. Sechs Jahrhunderte später wurde die Wahrheit über Jesus Christus mit dem Kommen des Propheten Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) endlich wieder richtiggestellt und für immer in dem letzten Buch der göttlichen Offenbarung, dem Quran, bewahrt. Desweiteren wurden viele der Gesetze von Moses, denen Jesus gefolgt war, in ihrer reinen und unverfälschten Form wiederbelebt und mit der göttlich vorgeschriebenen Lebensweise, die als Islam bekannt ist, vervollkommnet, während viele andere Sichtweisen und Anweisungen, die von früheren Propheten gebracht worden sind, erleichtert oder aufgehoben wurden. Demzufolge findet man die Wirklichkeit der Propheten, ihre gleichbleibende Botschaft und die Lebensweise, der sie folgten, nur in der Religion des Islam bewahrt, der einzigen Religion, die Allah den Menschen vorgeschrieben hat. Desweiteren folgen nur die Muslime heutzutage Jesus und seinen wahren Lehren. Ihre Lebensweise entspricht der, die Jesus geführt hat, viel mehr als die der modernen “Christen”. Liebe und Respekt für Jesus gehören zu den Glaubensvorschriften im Islam, und Allah unterstreicht die Wichtigkeit, an Jesus zu glauben, an zahlreichen Stellen im Quran.

Quelle: Quran Sure:Vers

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Maria im Islam


Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Maria, die Mutter Jesu, hat im Islam eine sehr außergewöhnliche Sonderstellung und Allah erklärt sie zur besten Frau der gesamten Menschheit, die Er vor allen anderen Frauen wegen ihrer Frömmigkeit und Demut auserwählt hat.
“Und als die Engel sagten: ‚O Maria, Allah hat dich auserwählt und dich rein gemacht und dich auserwählt vor den Frauen der (anderen) Weltenbewohner! O Maria, sei deinem Herrn demütig ergeben, wirf dich nieder und verbeuge dich zusammen mit den sich Verbeugenden.’” (Quran 3:42-43)
Sie wurde von Allah zu einem Vorbild gemacht, denn Er sagte:
“Und (auch das Beispiel von) Maria, Imrans Tochter, die ihre Scham unter Schutz stellte, worauf Wir in sie von Unserem Geist einhauchten. Und sie hielt die Worte ihres Herrn und Seine Bücher für wahr und gehörte zu denen die (Allah) demütig ergeben sind.” (Quran 66:12)
In der Tat war sie eine Frau, die geeignet war, ein derartiges Wunder wie das von Jesus, der ohne Vater geboren wurde, zu vollbringen. Sie war für ihre Frömmigkeit und Keuschheit wohlbekannt, und wäre es anders gewesen, so hätte niemand ihrer Behauptung Glauben geschenkt, als Jungfrau ein Kind geboren zu haben, ein Glaube und eine Tatsache, welche auch der Islam für wahr hält. Ihre besondere Natur bewiesen schon viele Wunder aus ihrer frühen Kindheit. Laßt uns zusammentragen, was Allah von der wunderschönen Geschichte Marias offenbart hat:
“Gewiß, Allah hat Adam und Noah und die Sippe Abrahams und die Sippe Imrans vor den (anderen) Weltenbewohnern auserwählt, eine der anderen Nachkommenschaft. Und Allah ist Allhörend und Allwissend. Als Imrans Frau (Hannah) sagte: ‚Mein Herr, ich gelobe Dir, was in meinem Mutterleib ist, für Deinen Dienst freigestellt. So nimm es von mir an! Du bist ja der Allhörende und Allwissende.’” (Quran 3:33-35)

Marias Kindheit

Maria wurde Imran und Hannah geboren, die zu den Nachkommen Davids gehören, und damit von der Familie der Propheten: von Abraham über Noah zu Adam, möge Allah sie alle segnen und ihnen Frieden schenken. Wie in dem Vers erwähnt, wurde sie der auserwählten Familie Imrans geboren, welcher der auserwählten Familie Davids geboren worden war, welcher wiederum einer auserwählten Familie geboren worden war. Hannah war eine unfruchtbare Frau, die sich nach einem Kind sehnte, und sie schwor Allah, wenn Er ihr ein Kind gewährte, würde sie es für Seinen Dienst im Tempel weihen. Allah beantwortete ihr Bittgebet, und sie empfing ein Kind. Als sie gebar, wurde sie traurig, denn es war ein Mädchen, und es war üblich, Jungen in den Dienst für das Beytul Maqdis zu stellen. Allah erwählte ihre Tochter, Maria, als Mutter für eines der größten Wunder der Schöpfung: die jungfräuliche Geburt von Jesus, möge Allah ihn loben. Hannah nannte ihr Kind Maria (Maryam auf Arabisch) und bat Allah, sie und ihr Kind vor dem Satan zu beschützen:
Als sie mit ihr niederkam, sagte sie: »Mein Herr, ich habe da ein Mädchen geboren.« - Allah wußte doch besser, was sie geboren hatte, ein männliches Kind ist eben nicht wie ein weibliches. - »Und ich habe sie Maria genannt. Und ich suche bei Dir Zuflucht für sie und ihre Nachkommenschaft vor dem gesteinigten Satan.«(Quran 3:36)
“Da nahm ihr Herr sie auf die gütigste Art an und ließ sie auf schöne Weise heranwachsen und gab sie Zacharias zur Betreuung.” (Quran 3:37)
Von Marias Geburt an nahm ihre Mutter Hannah sie zum Beytul-Maqdis und gab sie den Frommen in der Moschee, damit sie unter ihrer Obhut aufwuchs. Da sie die Vornehmheit und Frömmigkeit ihrer Familie kannten, stritten sie darum, wer die Ehre erhalten sollte, sie aufzuziehen. Sie wurden darüber einig, Lose zu ziehen und kein geringerer als der Prophet Zacharias wurde ausgewählt. Unter seiner Sorge und Obhut wurde sie erzogen.

Wunder in ihrer Gegenwart und Besuche von Engeln

Als Maria älter wurde, bemerkte sogar der Prophet Zacharias besondere Kennzeichen an Maria aufgrund verschiedener Wunder, die in ihrer Anwesenheit passierten. Ihr wurde, als sie herangewachsen war, ein separater Raum in der Moschee zur Verfügung gestellt, wo sie sich ganz ungestört dem Gottesdienst widmen konnte. Immer, wenn Zacharias das Zimmer betrat, um nach ihren Bedürfnissen zu sehen, fand er reichlich Obst bei ihr, für das gar nicht die Saison war.
“Jedesmal wenn Zacharias zu ihr in die Zelle trat, fand er bei ihr Versorgung. Er sagte: ‚O Maria, woher hast du das?’ Sie sagte: ‚Es kommt von Allah; Allah versorgt, wen Er will, ohne zu berechnen.’” (Quran 3:37)
Sie wurde bei mehr als einer Gelegenheit von Engeln besucht. Allah erzählt uns, daß die Engel sie besuchten und ihr von ihrer gepriesenen Stellung unter der Menschheit berichteten:
“Und als die Engel sagten: ‚O Maria, Allah hat dich auserwählt und dich rein gemacht vor den Frauen der (anderen) Weltenbewohner! O Maria, sei Deinem Herrn demütig ergeben, wirf dich nieder und verbeuge dich zusammen mit den sich Verbeugenden.’” (Quran 3:42-43)

Ihre Verkündigung

Allah unterrichtet uns von der Begebenheit, als die Engel Maria die frohe Botschaft von einem Kind, dessen Stellung auf der Erde und einiger der Wunder, die er vollbringen wird, überbrachte:
“Als die Engel sagten: ‚O Maria, Allah verkündet dir ein Wort von Ihm, dessen Name der Messias, Jesus der Sohn Marias ist, angesehen im Diesseits und Jenseits und einer der (Allah) Nahegestellten. Und er wird in der Wiege zu den Menschen sprechen und im Mannesalter und einer der Rechtschaffenen sein.’ Sie sagte: ‚Mein Herr, wie sollte ich ein Kind haben, wo mich (doch) kein menschliches Wesen berührt hat?’ Er (der Engel) sagte: ‚So (wird es sein); Allah erschafft, was Er will. Wenn Er eine Angelegenheit bestimmt, so sagt Er nur: ‚Sei!’ und so ist sie. Und Er wird ihn die Schrift, die Weisheit, die Thora und das Evangelium lehren.’” (Quran 3:45-48)
Diese Begebenheit war eine große Prüfung für sie, denn ihre große Frömmigkeit und ihre Demut war jedermann bekannt. Sie sah voraus, daß die Leute sie beschuldigen würden, unkeusch zu sein. In anderen Quranversen berichtet Allah mehr Einzelheiten von der Verkündigung durch Gabriel, daß sie einen Propheten gebären wird.
“Und gedenke im Buche Marias, als sie sich von ihren Angehörigen an einen östlichen Ort zurückzog. Sie nahm sich einen Vorhang vor ihnen. Da sandten Wir unseren Geist zu ihr. Er stellte sich ihr als wohlgestaltetes menschliches Wesen dar. Sie sagte: ‚Ich suche beim Allerbarmer Schutz vor dir, wenn du gottesfürchtig bist.’ Er sagte: ‚Ich bin nur der Gesandte deines Herrn, um dir einen lauteren Jungen zu schenken.’” (Quran 19:17-19)
Als Maria einmal die Moschee verließ, um ihre Bedürfnisse zu erledigen, kam der Engel Gabriel in Gestalt eines Mannes zu ihr. Sie fürchtete sich wegen der Nähe des Mannes und suchte Zuflucht bei Allah. Gabriel erklärte ihr daraufhin, er sei kein normaler Mann, sondern ein Engel, den Allah ihr geschickt habe, um ihr anzukündigen, daß sie ein überaus reines Kind gebären werde. Voller Erstaunen rief sie aus:
“Wie soll mir ein Junge gegeben werden, wo mich doch kein menschliches Wesen berührt hat und ich keine Hure bin?” (Quran 19:20)
Der Engel erläuterte ihr, dies sei ein göttlicher Beschluß, der bereits gefaßt worden ist, und es ist etwas Leichtes für Allah den Allmächtigen. Allah sagte, die Geburt Jesu´ möge Allah ihn preisen-werde ein Zeichen Seiner Allmacht sein und genau wie Er Adam ohne Vater oder Mutter erschaffen hat, schuf er Jesus ohne Vater.
“Er sagte: ‚So wird es sein. Dein Herr sagt: ´Das ist Mir ein leichtes, und damit Wir ihn zu einem Zeichen für die Menschen und zu einer Barmherzigkeit von Uns machen.´ Und es ist eine beschlossene Sache.’” (Quran 19:21)
Allah blies den Geist Jesu´ durch den Engel Gabriel in Maria und ihre Gebärmutter empfing Jesus, wie Allah in einem anderen Kapitel sagt:
“Und (auch von) Maria, Imrans Tochter, die ihre Scham unter Schutz stellte, worauf Wir in sie von Unserem Geist (Gabriel) einhauchten.” (Quran 66:12)
Als die Zeichen der Schwangerschaft immer sichtbarer wurden, sorgte sich Maria immer mehr darüber, was die Leute über sie sagen würden. Die Neuigkeiten über sie verbreiteten sich rasch, wie es unvermeidlich war und einige begannen, sie der Unkeuschhheit zu beschuldigen. Nicht wie die Christen, die glauben, Maria sei mit Joseph verheiratet gewesen, hält der Islam daran fest, daß Maria weder verlobt, noch verheiratet war, und dies war der Grund, der ihr solche Qualen bereitete. Sie wußte, daß es die Leute für die einzig mögliche Schlußfolgerung halten würden, daß sie unehelich schwanger geworden war. Daher hielt sich Maria abseits der Menschen und zog in ein anderes Land. Allah sagt:
“So empfing sie ihn und zog sich mit ihm zu einem fernen Ort zurück. Die Wehen ließen sie zum Palmenstamm gehen.” (Quran 19:22-23)

Die Geburt Jesu´

Als ihre Wehen einsetzten, litt sie unter extremen Schmerzen, sowohl geistig als auch körperlich. Wie konnte eine so fromme, edle Frau ein uneheliches Kind zur Welt bringen? Wir müssen hier erwähnen, daß Maria eine normale Schwangerschaft hatte, die sich kein bißchen von der anderer Frauen unterschied, und sie gebar ihr Kind so wie andere Frauen auch. Im christlichen Glauben litt Maria nicht unter den Schmerzen der Geburt, denn im Christentum und im Judentum werden die Menstruation und die Wehen als Fluch auf den Frauen für die Sünde Evas betrachtet. Der Islam hält weder an diesen Ansichten noch an der Erbsünde fest, sondern er betont nachdrücklich, daß niemand die Sünde eines anderen ertragen soll:
“…Jede Seele erwirbt (Sünden) nur gegen sich selbst. Und keine lasttragende (Seele) nimmt die Last einer anderen auf sich...” (Quran 6:164)
Nachdem das Kind geboren war, und als ihre Erschöpfung nicht länger so stark war, rief das neugeborene Baby, Jesus möge Allah ihn loben auf wunderbare Weise neben ihr, um sie zu beschwichtigen und ihr wieder zuzusichern, daß Allah sie schützen wird:
“Da rief er ihr von unten her zu: ‚Sei nicht traurig; dein Herr hat ja unter dir ein Bächlein geschaffen. Und schüttele zu dir den Palmenstamm, so läßt er frische, reife Datteln auf dich herabfallen. So iß und trink und sei frohen Mutes. Und wenn du nun jemanden von den Menschen sehen solltest, dann sag: Ich habe dem Allerbarmer Fasten gelobt, so werde ich heute mit keinem Menschenwesen sprechen.’” (Quran 19:2426)
Maria fühlte sich beruhigt. Dies war das erste Wunder, das Jesus vollbrachte. Er sprach gleich nach seiner Geburt beruhigend auf seine Mutter ein und wieder als die Menschen sie mit ihrem neugeborenen Baby auf dem Arm sahen. Als jene sie sahen, beschuldigten sie sie, indem sie sagten:
“O Maria, du hast ja etwas Unerhörtes begangen!” (Quran 19:27)
Sie zeigte nur auf Jesus und er begann auf wundersame Weise zu sprechen, so wie Allah es ihr in der Aukündigung versprochen hat.
“Und er wird in der Wiege zu den Menschen sprechen und im Mannesalter und einer der Rechtschaffenen sein.” (Quran 3:46)
Jesus sagte den Menschen:
“Ich bin wahrlich Allahs Diener; Er hat mir die Schrift gegeben und mich zu einem Propheten gemacht. Und gesegnet hat Er mich gemacht, wo immer ich bin, und angeordnet hat Er mir, das Gebet (zu verrichten) und die Abgabe (zu entrichten), solange ich lebe, und gütig zu meiner Mutter zu sein. Und Er hat mich weder gewalttätig noch unglücklich gemacht. Und der Friede sei auf mir am Tag, da ich geboren werde, und am Tag, da ich sterbe, und am Tag da ich wieder zum Leben auferweckt werde.” (Quran 19:30-33)
Wir haben bereits über die außerordentliche Stellung gesprochen, die der Islam Maria einräumt. Der Islam gibt ihr die Stellung der vollkommensten erschaffenen Frau. Im Quran wird keiner Frau mehr Beachtung geschenkt als Maria, obwohl alle Propheten mit Ausnahme von Adam Mütter hatten. Sie ist eine von den acht Personen, nach denen eines der 114 Kapitel des Quran benannt ist; das neunzehnte Kapitel heißt ‚Maryam’, Maria auf arabisch. Das dritte Kapitel des Quran ist nach ihrem Vater benannt: Imran. Noch dazu ist Maria die einzige Frau, die im Quran mit ihrem Namen genannt wird. Der Prophet Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) sagte: “Die besten Frauen der Welt sind vier: Maria, die Tochter Imrans, Aasija, die Frau Pharaos, Khadieğah bint Khuwaylid (die Frau des Propheten Muhammeds (Sallallahu Aleyhi Vesellem)) und Fatimah, die Tochter Muhammeds (Sallallahu Aleyhi Vesellem), des Gesandten Allahs.” (AlTirmidhi)Von diesen ganzen Vorzügen abgesehen, die wir erwähnt haben, waren Maria und ihr Sohn Jesus nur Menschen, und sie besaßen keine Eigenschaften, die übermenschlich gewesen wären. Sie waren beide geschaffene Wesen und sie wurden beide in diese Welt „geboren”. Obgleich sie unter der besonderen Obhut Allahs standen, Der sie davor bewahrte, große Sünden zu begehen, waren sie doch noch empfänglich für Fehler. Nicht wie im Christentum, wo Maria für fehlerlos gehalten wird. Niemand ist vollkommen, außer Allah allein. Der Islam befiehlt den Glauben und die Ausübung des strikten Monotheismus; niemand außer Allah besitzt übernatürliche Kräfte, und Ihm allein gebührt der Gottesdienst, die Anbetung und die Unterwerfung. Auch durch die Wunder, die manche Propheten und Rechtschaffenen in ihren Leben vollbringen durften, hatten diese keine Macht, sich selbst zu helfen, geschweige denn anderen nach ihrem Tod. Alle Menschen sind Diener Allahs und brauchen Seine Hilfe und Seine Gnade. Dasselbe gilt für Maria. Obwohl in ihrer Anwesenheit viele Wunder passierten, hörte mit ihrem Tod alles auf. Die Menschen, die behaupten, ihnen sei die Jungfrau Maria erschienen oder daß die Menschen vor Schaden bewahrt wurden, nachdem sie sie angerufen hatten, wie jene, die in der apokalyptischen Literatur wie “Transitus Mariae” erwähnt werden, sind reine Erscheinungen, die der Satan hervorgerufen hat, um St. Augustine: “De nat. et gratis”, die Menschen vom Gottesdienst und der Unterwerfung unter den Einen Wahren Gott abzuhalten. Anrufungen wie “Heilige Maria” auf dem Rosenkranz und andere Handlungen der Verherrlichung, wie die Widmung von Kirchen und das Abhalten besonderer Feste für Maria, das alles führt die Menschen dazu, daß sie andere außer Allah verherrlichen und loben. Aus diesen Gründen hat der Islam Neuerungen jeglicher Art verboten, ebenso auch Orte der Anbetung auf Gräbern einzurichten – all das, um die Essenz aller Religionen, die Allah geschickt hat, zu bewahren: die ursprüngliche Botschaft, Ihn Allein anzubeten und die falsche Anbetung alles anderen neben Ihm zu unterlassen. Maria war eine Dienerin Allahs und sie war die reinste aller Frauen, speziell für die wunderbare Geburt von Jesus auserwählt, einer der größten aller Propheten. Sie war für ihre Frömmigkeit und ihre Schamhaftigkeit bekannt, und das wird sie all die Jahre hindurch bleiben, die noch kommen werden. Ihre Geschichte wird seit dem Erscheinen des Propheten Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) –Ehre und Heil auf ihm im Heiligen Quran erzählt, und das wird in seiner ursprünglichen, unveränderten Form so bleiben bis zum Tag des Gerichts.

Quelle: Quran Sure:Vers

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Warum Kopftuch?


Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Das Kopftuch der muslimischen Frau ist Teil ihrer gesamten Kleidung, die bestimmten Vorschriften unterliegt. Kleidungsvorschriften gibt es im Islam sowohl für den Mann als auch für die Frau und dienen dazu, die Würde und Achtung vor ihnen zu schützen. Muslime sollten grundsätzlich Kleidung tragen, die den Körper in der Weise bedeckt, daß die Figur nicht sichtbar wird, um das Interesse des anderen Geschlechts nicht auf sich zu lenken. Deshalb sollte die Kleidung weder zu eng anliegen noch durchscheinend sein. Die Bekleidung des Mannes muß mindestens den Bereich vom Nabel bis zum Knie bedecken, bei der Frau muß die Kleidung ihren ganzen Körper, außer ihrem Gesicht und ihren Händen, bedecken. Da die Haare bzw. Frisur der Frau eine sehr wichtige Rolle für ihr Aussehen spielen und auch eine gewisse Anziehung ausüben können, gilt für Frauen zusätzlich, daß sie ein Kopftuch tragen. Grundlage für diese Regelungen sind die Koranstellen 24:31 und 33:59:
"Und sprich zu den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham bewahren, ihren Schmuck nicht offen zeigen, mit Ausnahme dessen, was sonst sichtbar ist. Sie sollen ihren Schleier auf den Kleiderausschnitt schlagen und ihren Schmuck nicht offen zeigen, es sei denn ihren Ehegatten, ihren Vätern, den Vätern ihrer Ehegatten, ihren Söhnen, den Söhnen ihrer Ehegatten, ihren Brüdern, den Söhnen ihrer Brüder und den Söhnen ihrer Schwestern, ihren Frauen, denen, die ihre rechte Hand besitzt, den männlichen Gefolgsleuten, die keinen Trieb mehr haben, den Kindern, die die Blöße der Frauen nicht beachten. Sie sollen ihre Füße nicht aneinanderschlagen, damit man gewahr wird, was für einen Schmuck sie verborgen tragen. Bekehrt euch allesamt zu Allah, ihr Gläubigen, auf daß es euch wohl ergehe."
"O Prophet, sag deinen Gattinnen und deinen Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen etwas von ihrem Überwurf über sich herunterziehen. Das bewirkt eher, daß sie erkannt werden und daß sie nicht belästigt werden. Und Allah ist voller Vergebung und barmherzig."
Sowie ein Ausspruch des Propheten Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem), nach dem von einer Frau nichts außer Gesicht und Händen zu sehen sein soll. Die obigen Bekleidungsvorschriften gelten in Anwesenheit fremder Männer, d.h. Männer, mit denen die Frau theoretisch eine Ehe eingehen könnte. Innerhalb der Familie, einem Teil der Verwandtschaft und unter Frauen kann die muslimische Frau sich auch ohne Kopftuch zeigen. Die betreffenden Personen werden in der oben genannten Koranstelle einzeln aufgezählt. Im Alter kann die Frau ihr Kopftuch ablegen (Koran 24:60):
"Und für die unter den Frauen, die sich zur Ruhe gesetzt haben und nicht mehr zu heiraten hoffen, ist es kein Vergehen, wenn sie ihre Kleider ablegen, ohne daß sie jedoch ihren Schmuck zur Schau stellen. Und besser für sie wäre, daß sie sich dessen enthalten. Und Allah hört und weiß alles."
Da sie jedoch auch eine Vorbildfunktion für Jüngere hat, ist es besser für sie, sich weiterhin den islamischen Regeln entsprechend zu bedecken. Muslimische Mädchen kleiden sich, wenn die weiblichen Körperformen sichtbar werden (etwa mit Beginn der Pubertät), in der oben beschriebenen Art und Weise. Jeder, der die oben ausgeführten Bedingungen erfüllt und somit dem Koran und der Sunna des Propheten folgt, wird das Wohlgefallen Allahs erlangen.

Quelle: Koran Sure:Vers

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Dschihad heisst nicht Heiliger Krieg


Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Zwar redet heutzutage fast jeder vom Islam, doch weiß kaum jemand, was das Wort in Wirklichkeit bedeutet. Für die meisten Menschen ist es einfach der Name einer Weltreligion. Darüber aber, daß schon der Name das Wesentliche über diesen Glauben mitteilt, macht man sich meist keine Gedanken. Dabei beruht gerade auf dieser Unkenntnis der wirklichen Bedeutung des Wortes Islam wohl der größte Teil der Vorurteile und Missverständnisse, die dem Islam entgegengebracht werden. Das Wort Islam, ins Deutsche übertragen, bedeutet: Friede, Sicherheit und Hingabe an Allah teala (teala=Der Eine, nichts ähnelt Ihm). Die Religion Islam hat das Ziel, die Menschen auf der Erde und im Jenseits zum Glück und zur inneren Ruhe zu führen. Ein Muslim ist jemand, der sich Allah hingibt. Nach der Aussage des Propheten Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) ist ein Muslim eine Person, vor dessen Hand und Worten die Menschen sicher sind. Nun fragt man sich vielleicht: Wie passt das zusammen mit dem "Heiligen Krieg"? Die Antwort darauf ist sehr einfach: Der "Heilige Krieg" hat nichts mit dem Islam zu tun. Dieser Begriff kommt im Koran, der Heiligen Schrift des Islam, überhaupt nicht vor. Er ist dem Islam fremd. Ursprünglich stammt dieser Begriff aus dem Mittelalter, der Zeit der Kreuzzüge, als man damals gegen den Islam und die Muslime im christlichen Abendland zu einer Kriegsfahrt in den Orient aufrief. Das nannte man einen "Heiligen Krieg". Wie wir heute wissen, waren diese Kreuzzüge alles andere als "heilig". Kaum jemand im Abendland würde sich heute noch mit jenem Missbrauch von religiösen Gefühlen der Menschen identifizieren wollen. Aber der Begriff des "Heiligen Krieges" hat sich erhalten. Nur wird er, wie nach dem Motto "Haltet den Dieb!", jetzt dem Islam und den Muslimen aufgestülpt, gegen die er sich in Wirklichkeit ja ursprünglich zuallererst gerichtet hatte. Dies ist die nächste Frage, die sich hier anschließt. Nun gut, wird man vielleicht sagen, der "Heilige Krieg" steht so nicht im Koran, aber den dschihad, den gibt es doch, und ist das denn nicht dasselbe? Nein es ist nicht dasselbe! Dschihad ist ein Wort aus dem Koran, aber es bedeutet weder "heilig" noch "Krieg".
Es bedeutet "sich bemühen", "anstrengen" bis hin zu "überanstrengen", "etwas mit ganzem Einsatz tun", oder "sich voll und ganz einsetzen". So ist eigentlich alles, was ein Muslim (Allah ergeben) "mit ganzem Einsatz" tut: dschihad. Sein Eintreten für Frieden und Gerechtigkeit wären ohne dschihad, d.h. ohne ganzen Einsatz, nur halbherzig und unaufrichtig. Der Prophet Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) hat gesagt: "Der beste dschihad ist, das Wort der Wahrheit (und des Rechts) vor einem ungerechten Herrscher zu sprechen.(Ebû Davud, Melahim 17; bk. Tirmizî, Fiten 13; Nesâî, Bey'at 37; İbn Mâce, Fiten 20; Ahmed b. Hanbel, Müsned, III, 19, 61; IV, 314, 315; V, 251, 256. Beyhakî, es-Sünenu'l-kübrâ, X, 91; Beğavî, Şerhu's-sünne, X, 65-66)"Man sieht an dieser Aufforderung sehr deutlich, welche Art von "ganzem Einsatz" hier gemeint ist: Die persönliche Überwindung von Angst, Eigeninteresse und Egoismus. Dieser dschihad ist auch ein Kampf - und zwar ein Kampf gegen das eigene Ich. So wird dem Propheten Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) der Ausspruch zugeschrieben, als er einmal mit seinen Gefährten von einem Feldzug zurückkehrte: "Wir kehren zurück vom kleinen dschihad zum großen dschihad. (Razi, XXIII, 72; Beydavi, II, 97)" Den Kampf mit der Waffe bezeichnete er also im Vergleich mit dem Kampf gegen das Ich als den kleineren Einsatz. Das sollte man im Blick behalten, wenn man über Krieg und Frieden im Islam spricht. Der Islam vertritt keinen blinden Pazifismus, d.h. er verlangt von seinen Anhängern nicht, das eigene Leben oder die Menschen, für die man verantwortlich ist, dem Prinzip einer absoluten Gewaltfreiheit zu opfern. Der Koran sagt:
"Euch ist der Kampf vorgeschrieben, und er ist euch zuwider, und es ist möglich, daß euch etwas zuwider ist, das gut für euch ist, und es ist möglich, daß euch etwas lieb ist, was schlecht für euch ist, und Allah weiß, aber ihr wißt nicht." (Koran 2:216)
Damit erkennt der Koran wohl an, daß die gewalttätige Auseinandersetzung in der Regel unerwünscht ist, aber er untersagt sie nicht völlig, sondern stellt klare Grundsätze für Gewaltandrohung Gewaltanwendung und Gewaltverzicht auf. Der Kampf, der dem Muslim in der obigen Koranpassage vorgeschrieben ist, hat ein klar umrissenes Ziel. Es ist der Kampf gegen Zwang im Glauben und für die Freiheit des Bekenntnisses zu Gott. Der Koran sagt:
"Es gibt keinen Zwang in der Religion. Der rechte Wandel unterscheidet sich nunmehr klar vom Irrweg. Wer also die Götzen verleugnet und an Allah glaubt, der hält sich an der festesten Handhabe, bei der es kein Reißen gibt. Und Allah hört und weiß alles." (Koran 2:256)
Ein deutlicheres Bekenntnis zur religiösen Toleranz findet man in keiner heiligen Schrift einer anderen Weltreligion. Der Muslim hat den Auftrag dieses Menschenrecht der Freiheit des Bekenntnisses zu Gott in jedem Fall zu schützen, notfalls auch mit Gewalt, selbst wenn damit manche bestehende Konvention gebrochen werden muß - wie im alten Arabien der "heilige Monat", in dem der Kampf an sich verboten war
"Sie fragen dich nach dem heiligen Monat, nach dem Kampf in ihm. Sprich: Der Kampf in ihm ist schwerwiegend; aber (die Menschen) vom Wege Gottes abweisen, an Ihn nicht glauben, den Zugang zur heiligen Moschee verwehren und deren Anwohner daraus vertreiben, (all das) wiegt bei Allah schwerer. Verführen wiegt schwerer als Töten. Sie hören nicht auf, gegen euch zu kämpfen, bis sie euch von eurer Religion abbringen, wenn sie (es) können. Diejenigen von euch, die sich nun von ihrer Religion abwenden und als Ungläubige sterben, deren Werke sind im Diesseits und Jenseits wertlos. Das sind die Gefährten des Feuers; sie werden darin ewig weilen." (Koran 2:217)
Dies ist der Zusammenhang in welchem der Koran den Kampf nicht nur erlaubt, sondern vorschreibt. Der Muslim hat nicht nur das Recht, sondern hat die Pflicht, die Freiheit des Bekenntnisses zu Gott auch mit Gewalt zu verteidigen gegenüber denjenigen Feinden, die ihrerseits den gläubigen Menschen hindern, nach Gottes Weg zu leben, an Ihn zu glauben, Seine Gebetsstätten zu besuchen und sich dort in Frieden aufzuhalten. All diese Vergehen gegen die Menschenrechte bezeichnet der Koran an anderen Stellen Zusammenfassend mit dem Begriff "dsulm", d.h. Unterdrückung und Gewalttätigkeit. Der Kampf gegen den Glaubenszwang ist zugleich ein Kampf gegen Gewalttätigkeit und Unterdrückung. Deshalb zeigt der Koran an einer anderen Stelle diesen Zusammenhang auch unmißverständlich auf:
"Und was ist mit euch, daß ihr nicht auf Allahs Weg kämpft und für die Unterdrückten von den Männern und den Frauen und den Kindern, die sagen: ‘Unser Herr, bring uns heraus aus dieser Stadt, deren Leute Tyrannen sind, und gib uns von Dir aus einen Beschützer, und gib uns von Dir aus einen Helfer." (Koran 4:75)
Der Muslim darf nicht nur, sondern er muß eintreten für den Schutz der Menschen, die Gott um Hilfe gegen die Tyrannei anrufen. Das nennt der Koran den "Kampf auf Allahs Weg". Den Kampf für "weltliche" Ziele hingegen lehnt der Islam strikt ab. Ebenso unmißverständlich wie der Koran den Kampf gegen Glaubenszwang und Unterdrückung befiehlt, verbietet er auch jedweden Krieg, der aus anderen Gründen geführt wird, seien das politische Macht, wirtschaftlicher Einfluß, Bodenschätze, National- oder Rassenstolz und was auch immer vorstellbar ist. All dies bezeichnet der Koran mit dem Sammelbegriff der "Güter dieser Welt". Der Muslim richtet sein Verhalten - auch im Kampf - deshalb nicht nach den "Gütern dieser Welt" aus. Der Koran untersagt ihm das mit den Worten:
"Ihr Gläubigen, wenn ihr auf Allahs Weg auszieht, dann schafft Klarheit und sagt nicht zu dem, der euch Frieden anbietet: ‘Du bist kein Gläubiger‘ und ihr erstrebt (dabei nur) die Güter des Lebens dieser Welt. Und bei Allah ist vielfältiger Gewinn, (genau) so wart ihr früher, dann war Allah gütig zu euch, also schafft Klarheit, Allah kennt, was ihr tut."(Koran 4:94)
Mit anderen Worten: Wer als gläubiger Mensch Krieg aus anderen als den von Gott erlaubten Gründen führen würde, handelt so wie früher, d.h. bevor er durch Gottes Güte gläubig wurde. Dann wäre er nicht anders als andere Menschen auch. Der Muslim muß anders sein, denn sein Auftrag ist Friedenmachen. Streit und Krieg um die Güter dieser Welt aber bringen keinen Frieden. Deshalb rät der Koran zu bestimmten Wegen, den Krieg zu verhindern und den Frieden zu sichern. Der Koran nennt vier Prinzipien zur Friedenssicherung: und Kriegsverhinderung. Diese könnte man auch Grundsätze der islamischen Friedenserziehung: nennen. Als erstes vertritt der Koran das schon genannte Prinzip "Kein Zwang im Glauben". Das Eintreten für die Freiheit der Menschen, sich zu Gott zu bekennen, ist sein Fundament der Friedenssicherung. Zweitens stellt der Koran den Krieg unter die härteste Bestrafung und ruft die schlimmen Folgen davon ins Bewußtsein der Menschen:
"Die Vergeltung für diejenigen, die mit Allah und Seinem Gesandten Krieg führen und im Land Verderben stiften, ist, daß sie getötet oder gekreuzigt werden und daß ihre Hände und ihre Füsse wechselseitig abgeschlagen werden, oder sie aus dem Land verbannt werden; dies ist ihre Vergeltung in dieser Welt, und im Jenseits ist für sie schmerzliche Strafe (bestimmt)." (Koran 5:33)
Nach dieser Aussage des Korans ist also die Kriegsanzettelung mit der Todesstrafe oder zumindest der Verbannung bedroht. Dadurch soll der Krieg verhindert werden. Drittens verlangt der Koran von seinen Gläubigen Friedenssicherung nicht nur durch Worte, sondern durch erkennbare Maßnahmen, die jedermann klarmachen, daß diese Ziele der Eintretens gegen Glaubenszwang und Tyrannei und für die Sicherung des Friedens nicht nur proklamiert werden, sondern auch gegen jede Bedrohung geschützt werden können:
"Und rüstet gegen sie, was ihr an Kraft und an einsatzbereiten Pferden haben könnt, um damit den Feinden Gottes und euren Feinden Angst zu machen, sowie anderen außer ihnen, die ihr nicht kennt; Allah aber kennt sie. Und was ihr auch auf dem Weg Gottes spendet, wird euch voll zurückerstattet, und euch wird nicht Unrecht getan." (Koran 8:60)
Das Ziel dieser Maßnahme ist eindeutig angesprochen: Es geht um die Verhinderung des Krieges. Viertens erwähnt der Koran an verschiedenen Stellen das Abschließen von Verträgen, die dazu führen, daß keine Kriege geführt werden. Ein solcher Vertrag gilt nur dann nicht mehr, wenn der Vertragspartner ihn gebrochen hat. In diesem Fall wird der Muslim das nicht hinnehmen, weil der Koran ihm aufträgt:
"Und wenn sie ihre Eide nach ihrem Vertrag gebrochen haben und euch wegen eurer Religion schmähen, dann kämpft gegen die Anführer des Unglaubens - für sie gibt es keine Eide, vielleicht lassen sie (dann) ab." (Koran 9:12)
Auch hier wird noch einmal deutlich, daß im Mittelpunkt der islamischen Lehre von Krieg: und Frieden der Schutz der Freiheit des Bekenntnisses zu Gott steht. Schließlich sind auch die Gebote des Korans, einen Krieg nicht zu beginnen und ihn baldmöglichst zu beenden, wesentliche Mittel der Friedenssicherung. Der Muslim hat das Recht der Selbstverteidigung, wenn er angegriffen wird. Aber er hat ebenso die Pflicht den Kampf auch zu beenden, wenn der Feind ihn einstellt. Die Haltung des Muslims, was den Krieg betrifft, ist also immer eine Erwiderung auf das, was ihm geschieht:
"190-Und kämpft auf dem Weg Allahs gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, und begeht keine Übertretungen. Allah liebt die nicht, die Übertretungen begehen. 191-Und tötet sie, wo immer ihr sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. Denn Verführen ist schlimmer als Töten. Kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie gegen euch kämpfen, dann tötet sie. So ist die Vergeltung für die Ungläubigen. 192- Wenn sie aufhören, so ist Allah voller Vergebung und barmherzig. 193-Kämpft gegen sie, bis es keine Verführung mehr gibt und bis die Religion nur noch Allah gehört. Wenn sie aufhören, dann darf es keine Übertretung geben, es sei denn gegen die, die Unrecht tun." (Koran 2:190-193)
Hier sind auch noch einmal die einzigen erlaubten Kriegsgründe genannt: Selbstverteidigung gegen Angriff und Vertreibung, d.h. "dsulm" (Unterdrückung, Tyrannei) und Freiheit des Bekenntnisses zu Gott, d.h. "bis die Religion Allahs ist." Noch eindeutiger heißt es im Koran:
"39-Erlaubnis (zum Kampf) ist denen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen ja Unrecht getan wurde - und Allah hat gewiß die Macht, sie zu unterstützen -, 40-(ihnen), die zu Unrecht aus ihren Wohnstätten vertrieben wurden, nur weil sie sagen: Unser Herr ist Allah. Und hätte Allah nicht die einen Menschen durch die anderen abgewehrt, so wären gewiß Mönchsklausen, Kirchen, Gebetsstätten und Moscheen zerstört worden, in denen des Namens Allahs viel gedacht wird. - Und Allah wird bestimmt die unterstützen, die Ihn unterstützen. Allah ist stark und mächtig."(Koran 22:39-40)
Im übrigen weist der Satz
"Und wenn sie aufgehört haben, dann (gibt es) keine Feindschaft, außer gegen die Ungerechten" (Koran 2:193)
die Muslime an, auch nach dem Kampf, wie schon zuvor, für Frieden und Gerechtigkeit einzutreten. Diese Friedensbereitschaft fordert der Koran in jedem Fall:
"Und wenn sie sich dem Frieden zuneigen, dann neige auch du dich ihm zu und vertrau auf Allah. Er ist der, der alles hört und weiß. "(Koran 8:61)
Der Koran zwingt den Menschen nicht, den Islam anzunehmen. Aber dem Grundsatz "Freiheit des Bekenntnisses zu Gott" und "Schutz vor Unterdrückung" muß sich jeder unterstellen und dies auch mit Entrichtung: einer Steuer unter Beweis stellen:
"Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der Religion der Wahrheit angehören - von denen, denen das Buch zugekommen ist, bis sie von dem, was ihre Hand besitzt, Tribut entrichten als Erniedrigte" (Koran 9:29)
Dies sind kurz zusammengefaßt die wichtigsten Grundsätze über Krieg und Frieden im Islam. Wer sie berücksichtigt, kann sich nun selbst eine Meinung darüber bilden, wann für die Muslime Widerstand gegen einen Angriff auf Freiheit und religiöses Bekenntnis erlaubt und gefordert ist, und wann die religiösen Gefühle der Menschen zu ganz anderen Zwecken mißbraucht werden. Darüber hinaus sollte man nun auch zu einer gerechten Beurteilung dieser islamischen Grundsätze kommen können und sich fragen, was ihnen eigentlich entgegensteht. Was steht wirklich gegen
  • Schutz vor Glaubenszwang?
  • Schutz vor Unterdrückung und Tyrannei?
  • Einsatz für Freiheit und Menschenrechte?
  • Verbot jedweder sonstigen Waffengewalt?
  • Bemühen um Friedenssicherung?
  • Verbot des Angriffs?
  • Erlaubnis der Notwehr?
  • Friedemachen auf allen Ebenen?

Quelle Koran Sure:Vers

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Was ist Islam?


Der Islam verkündet eine reine Form des Monotheismus. Allah ist der Eine Gott; Er ist unteilbar und hat niemand neben sich. Er ist unvergleichlich und nichts ist Ihm auch nur ähnlich. Nichts geschieht ohne Seinen Willen. Er ist der Erste, der Letzte, der Ewige, der Unendliche, der Allmächtige, der Allwissende. Er ist der Schöpfer und Erhalter aller Dinge. Er ist der Gerechte, der Allerbarmer, der Gnädige, der Liebende, der Gütige, der Erhabene, der Preiswürdige, der Wahrhaftige. Er ist der Inhaber und Besitzer aller vollkommenen Eigenschaften. Die 99 Namen Allahs. Alle diese, und noch andere im Koran erwähnten Eigenschaften Gottes, müssen in ausgewogener Weise betrachtet werden, ohne dass die eine Eigenschaft zugunsten einer anderen vernachlässigt wird, oder zum Nachteil einer anderen überbetont wird.

Einheit der Religionen

Der Islam betont den einheitlichen Ursprung aller monotheistischen Religionen. Nach seiner Lehre sind dem menschlichen Geist, trotz seiner großen Möglichkeiten, bestimmte Grenzen gesetzt, die er weder mit den exakten, noch mit empirischen Wissenschaften überschreiten kann.

So liegt für den Menschen das sichere Wissen um die letzten Wahrheiten jenseits dieser Grenzen, und die einzige Quelle, die dem Menschen für die Erreichung dieses Wissens offen steht, ist die göttliche Offenbarung, die ihm von Anbeginn der Zeit zur Verfügung stand.

Die Propheten des Einen Gottes erschienen im Verlauf der Geschichte in jedem Land und bei jeder Gemeinschaft und überbrachten den Menschen die Weisungen Gottes. Die Menschheit wurde so auf die letzte und an die ganze Welt gerichtete Botschaft stufenweise vorbereitet. Diese letzte göttliche Offenbarung, die durch den letzten Propheten Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) überbracht wurde, berichtigt und ergänzt alle vorherigen Botschaften Gottes. Diese letzte Botschaft ist wissenschaftlich beweisbar, bis auf den heutigen Tag den Menschen unverändert geblieben. Der Muslim glaubt an alle Propheten, von Adam über Abraham, Moses Jesus bis hin zu Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) die ohne Unterschied und verehrt sie alle. Die Muslime glauben an alle göttlichen Offenbarungen, von der Thora über die Psalmen und das Evangelium bis hin zum Koran, der letzten dieser Offenbarungen, die unverfälscht geblieben ist, und die all das enthält, was der Mensch zu einem gottgewollten Leben benötigt.

Einheit Lebensweg

Der Islam ist ein Lebensweg, der sich auf alle Bereiche des menschlichen Daseins erstreckt und der in grundsätzlicher Übereinstimmung mit der Natur, ihren Gesetzen und ihren Anforderungen steht.

Islam ist das in die Praxis umgesetzte Wissen um die Existenz Gottes, die Wahrhaftigkeit seiner Propheten, seiner Bücher, seiner Engel und des Lebens nach dem Tode. Ein Muslim ist derjenige, der die Gesetze Gottes in allen Lebenssituationen befolgt, und die islamische Gesellschaft ist die nach Wissen um den Willen Gottes strebende Gemeinschaft, in der jeder Einzelne direkt und ohne Vermittlung eines Priesters mit Gott in Verbindung steht.

Und schließlich ist die islamische Gesellschaft die jedem Nichtmuslim respektvolle Toleranz entgegenbringende Gemeinschaft der Gottgläubigen, denn das Wort Islam hat sowohl die Bedeutung Hingabe und Unterwerfung unter den Willen Gottes, als auch die Bedeutung Frieden.

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Verbotenes im Islam


Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Allah, der Erhabene, beschützt unser geistiges und körperliches Leben durch Seine Allwissenheit vor gewissen Schäden. Allah hat dem Propheten Muhammed (Sallallahu Aleyhi Vesellem) grundlegende Regeln über das offenbart, was den Menschen nutzt und was ihnen schadet. Im Koran hat Allah die Wege zur ständigen Verbesserung des Menschen aufgezeigt, aber auch das, wovor er sich hüten soll, damit er nicht untergeht. Das, was Allah verboten hat, ist ein Mittel der Prüfung. Wir Muslime gehorchen den Befehlen von Allah und beachten Seine Verbote aus unserer festen Überzeugung heraus. Wir wissen genau, dass der erhabene Schöpfer uns Gelegenheiten schenkt, um uns Seine Zufriedenheit erreichen zu lassen. Die verbotenen Dinge gehören doch zu solchen Gelegenheiten, denn immer, wenn wir Gläubige uns von den verbotenen Dingen abwenden, nähern wir uns Schritt für Schritt der Zufriedenheit Allahs.

Töten

Selbstmord oder das Töten eines Menschen ist im Islam strengstens verboten. Niemand außer Allah ist in der Lage, Leben zu erschaffen und das Leben eines Lebewesens zu beenden. Das Leben zu beenden, obliegt Allah allein.
"Aus diesem Grund haben Wir den Kindern Israels vorgeschrieben: Wenn einer jemanden tötet, jedoch nicht wegen (Vergeltung) eines Mordes oder weil er auf der Erde Unheil stiftet, so ist es, als hätte er die Menschen alle getötet. Und wenn jemand ihn am Leben erhält, so ist es, als hätte er die Menschen alle am Leben erhalten. Unsere Gesandten kamen zu ihnen mit den deutlichen Zeichen. Aber viele von ihnen verhalten sich nach alledem maßlos auf der Erde." (Koran 5:32)
Von Abu Hurayrah (r.a.): Allahs Gesandter (Sallallahu Aleyhi Vesellem) sagte: "Wer sich aufhängt, hängt sich in der Hölle auf; wer sich mit dem Messer ermordet, ermordet sich in der Hölle." (Buhari)

Aussereheliche Beziehungen

Im Islam sind alle außerehelichen Beziehungen strengstens verboten. Nicht nur Ehebruch, sondern auch disziplinloses Leben, wo die Gefahr bestünde, Sünden zu begehen, sind nicht erlaubt. Die Menschen sollen früh heiraten, um keusch zu bleiben. Sie sollen ihre Reize nicht vor fremden Menschen enthüllen und die Augen nicht wild umherschweifen lassen. All dies lenkt von der Entfaltung der spirituellen Kräfte ab und hindert den Menschen, ein moralisch einwandfreies Leben zu führen, das ihm Glück und Zufriedenheit garantiert und dazu beiträgt, in der Gesellschaft Frieden zu stiften.

Diebstahl

Das Stehlen passt nicht zur menschlichen Würde. Im Islam sind die Menschen aufgefordert, einander zu helfen und die Armen zu unterstützen. Der Islam gibt die Maßstäbe, die jedem Menschen ein würdiges Leben ermöglichen. Derjenige, der einem anderen etwas stiehlt, dient damit dem eigenen "Ich" und lässt den Betroffenen in Unruhe zurück. Menschliche und islamische Würde sprechen dagegen, dass einer aus seinen egoistischen Interessen das Leben eines anderen stört.

Lügen

Das Lügen ist streng verboten. Von Abdullah b. Masud (r.a.): Allahs Gesandter (Sallallahu Aleyhi Vesellem) sagte: "Ihr Muslime, haltet Euch vom Lügen fern. Denn das Lügen führt zur Unsittlichkeit, und Unsittlichkeit zur Hölle." (Muslim, Birr: 105)
Es verdirbt die Aufrichtigkeit und Glaubwürdigkeit des Gläubigen. Die Wahrheit muss immer und auf jeden Fall gesagt werden. Der Allmächtige und Allwissende Schöpfer weiß alles. Deswegen verliert der Lügner seine Würde bei Allah, dem Erhabenen. Nach dem Islam gibt es drei Situationen, in welchen die Wahrheit verschwiegen werden darf:
  • Im Krieg gegen Feinde der Religion.
  • In einer islamischen Gemeinde, um zwei zerstrittene Muslime zu versöhnen.
  • Wenn es um die Ehescheidung geht, um eine Scheidung zu vermeiden.

Missachten der Eltern

Auf der obersten Stufe des barmherzigen Handelns der Geschöpfe liegt die Betreuung der Eltern. Wir Muslime müssen unseren Eltern so aufrichtige und aufmerksame Betreuung zukommen lassen, wie sie uns barmherzig und liebevoll betreut haben, als wir neu geboren waren und als sie uns aufzogen. Daher ist das Missachten der Eltern eine der großen Sünden im Islam.

Glücksspiele

"O ihr Gläubigen! Wahrlich, der Wein, das Losspiel, die Opfersteine und die Lospfeile sind Schmutz aus den Satanstaten. Vermeidet es! Vielleicht werdet ihr damit das Wohlergehen erreichen. Der Satan will ja durch Wein und Glücksspiel Feindschaft und Hass zwischen euch erregen und euch vom Gedenken Allahs und vom Gebet abbringen. Werdet ihr wohl nun aufhören?" (Koran 5:90,91)
Als schädlich verurteilt der Islam auch das Glücksspiel. Dadurch wird der Mensch zu Illusionen verführt, die ihn daran hindern, sich realistisch den Anforderungen der Welt zu stellen. Lotto und Toto, Lose und alle Formen des Glücksspiels wie Roulett, Karten spielen um Geld usw. sind verboten.

Zinsen

Verboten ist auch das Verleihen von Geld gegen Zinsen und das Aufnehmen von Geld gegen Zinsen.
"Und weil sie Zins nehmen, obwohl er ihnen verboten ist; und weil sie das Vermögen der Menschen durch Betrug verzehren. Und Wir haben den Ungläubigen unter ihnen eine schmerzhafte Pein bereitet." (Koran 4:161)

Alkohol

Das Herstellen, das Trinken sowie der Handel mit Alkohol sind strengstens verboten. Alkohol schadet sowohl dem Geist als auch dem Körper. Alle wissenschaftlichen, religiösen und gesellschaftlichen Untersuchungen sowie internationale soziale Hilfsorganisationen sprechen sich gegen den Alkohol aus. In den meisten Fällen ist es unmöglich, die von Alkohol verursachten Schäden zu beseitigen bzw. zu verbessern. Achtzig Prozent der Verkehrsunfälle lassen sich auf die Einwirkung von Alkohol zurückführen. Jahr für Jahr kommen tausende Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Nicht nur Alkohol in all seinen Formen, alle bewusstseinsverändernden Rauschmittel, die den Menschen aus seinem Gleichgewicht bringen können und ihn zu Handlungen anstacheln, die verheerend sind, wie Drogen, Haschisch, LSD, Ecstasy, Heroin, Opium und Kokain, u.a. sind streng verboten. Die Schäden, die Rauschmittel nach sich ziehen, sind unermesslich. Nicht nur für denjenigen, der sie nimmt, sondern auch für die Gesellschaft.

Schweinefleisch

Der Koran verbietet genau wie die Thora das Schweinefleisch.
"Doch hat Er euch das Fleisch verendeter Tiere, Schweinefleisch und das, worüber ein anderer als Allah beim Schlachten ausgerufen worden ist, verboten." (Koran 16:115)
Es wurde vor vielen Jahren festgestellt, dass das Schweinefleisch schädlich ist. Da dieses Fleisch unrein ist (die Ärzte bestätigen, dass Schweinefleisch den geringsten Nährwert hat und dass sein Genuss viele Krankheiten nach sich zieht). Verboten ist außerdem das Fleisch von Tieren, die in der Natur verendet sind (u.a. Aas), sowie das Essen von etwas, über das ein anderer Name als der Allahs angerufen wurde.

Quelle: Koran Sure:Vers

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Von Azazil zu Iblis


Dschinns sind aus Feuer geschaffene Wesen, welche die Erde vor den Menschen bevölkerten. Es gab gläubige Dschinns die Allahs Gesetzen folgten und auch ungläubige die sich ständig auflehnten und die Gesetze missachteten. Sie richteten Unheil an und vergossen Blut. Azazil gehörte zu den gläubigen Dschinns der einst Allah anbetete und sich an seine Gesetze hielt, sodass Allah ihn in den Himmel beförderte, wo er mit den Engel weilen dürfte.
(Viele betrachten Iblis als Engel oder als gefallenen Engel was falsch ist, er ist kein Engel sondern ein Dschinn.)
Allah schickte die Engel die mit Azazil zusammen die bösen Dschinns bekämpften und sie bis auf die Inseln und an die Grenzen der Berge vertrieben.

Azazil hat diese erfolgreiche tat zu sich selbst gutgeschrieben und nicht Allah, er wurde arrogant und hochmütig (arab. Kibr). Allah sah, was in seinem Herzen war, die Engel, die mit Azazil waren, jedoch nicht. Die Krankheit war bereits in seinem Herzen, zunächst aber nicht sichtbar. Azazil war der gelehrteste unter den Engeln, Sie respektierten ihn baten ihm um ein Bittgebet als Sie hörten dass es unter den meist geehrten Dienern Allahs einen, der lange Zeit gehorsam ist und sich (sodann) seinem Herrn widersetzt und sein Herr sich von ihm abwendet und ihn verflucht. Er betete für Sie aber vergaß sich selbst.

Allah wollte den Menschen erschaffen, so war sein Wille und sprach zu den Engeln: "Wahrlich, Ich werde auf der Erde einen Nachfolger einsetzen". Die Engel hatten zuvor gesehen, was die Dschinns auf der Erde angerichtet haben und fragten Allah: "Willst Du auf ihr jemanden einsetzen, der auf ihr Unheil anrichtet und Blut vergießt, wo wir doch Dein Lob preisen und Deine Herrlichkeit rühmen?" Allah antwortete:"Wahrlich, Ich weiß, was ihr nicht wisset." (Bakara 30)

Allah erschuf Adam den ersten Menschen und sprach zu den anwesenden: "Werft euch vor Adam nieder". Alle warfen sich sofort vor Adam nieder, bis auf Azazil (ab diesem Zeitpunkt wurde er Iblis genannt.) Er weigerte sich hochmütig und damit wurde er ungläubig. (Bakara 34)

Allah sprach: "Was hinderte dich daran, dich niederzuwerfen, nachdem Ich es dir befohlen habe? "Er sagte: "Ich bin besser als er. Du hast mich aus Feuer erschaffen, ihn aber erschufst Du aus Lehm!"(Araf 12)
Das Verhalten von Iblis änderte sich, die Krankheit was in seinem Herzen war wurde sichtbar. Er beneidete den Menschen wurde arrogant, hochmütig, unhorsam gegenüber seinem Schöpfer und zeigte auch keine reue für seine taten.
Allah sprach: "Hinab mit dir von hier, es ziemt sich nicht für dich, hier hochmütig zu sein. Hinaus denn, du bist wahrlich einer der Erniedrigten."(Araf 13)
Iblis sagte: "Gewähre mir Frist bis zu dem Tage, da sie auferweckt werden."(Araf 14)
Allah sagte: "Du sollst gewiß zu denjenigen gehören, denen Frist gewährt wird."(Araf 15)
Iblis sagte: "Darum, daß Du mich hast abirren lassen, will ich ihnen gewiß auf Deinem geraden Weg auflauern.(Araf 16)
Dann will ich über sie von vorne und von hinten kommen, von rechts und von links, und Du wirst die Mehrzahl von ihnen nicht dankbar finden."(Araf 17)
Allah sprach: "Hinweg mit dir, (sei) verachtet und verstoßen! Wahrlich, wer von ihnen dir folgt - Ich werde mit euch allesamt die Hölle füllen."(Araf 18)

Iblis diente Tausende Jahre Allah und ist sich Allahs Existenz nicht nur bewusst, sondern kommunizierte auch mit Ihm. Iblis wurde der Prüfung des Gehorsams und der Aufrichtigkeit gegenüber Adam unterzogen. All sein wissen wurde durch seinen neid, hochmut verblendet und die Prüfung nicht bestanden. Iblis machte Allah verantwortlich für sein irregehen, gab die Schuld nicht sich selbst. Er zeigte auch keine reue für sein schlechtes Verhalten. So wurde er zum Teufel, der die Menschen zum bösen und unrechten Handeln bewegt.

Quelle: Koran (Sure Vers)

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